Die Pandas im Tiergarten Schönbrunn in Wien (Österreich) sind höchst erfreut über die winterlichen Temperaturen und den Schneefall.
Im Bild: Spaß im Schnee hat das Panda-Männchen im Tiergarten Schönbrunn in Wien. Foto (c) Daniel Zupanc
Herumtollen
"Das jetzige Wetter erinnert an jenes in chinesischen Bergwäldern und ist daher perfekt für die Großen Pandas. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher die beiden auf ihren jeweiligen Anlagen beim ausgelassenen Toben im Schnee beobachten. Das Männchen und das Weibchen animieren sich gegenseitig regelrecht zum Herumtollen in der winterlichen Landschaft", so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.
Klettern, wälzen, spielen
Vom gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. Vielmehr wird auf den winterlichen Baumstämmen geklettert und sich im Schnee gewälzt. Auf den ersten Blick sind dann nur noch die schwarzen Flecken um die Augen der Tiere im Schnee auszumachen.
Im Bild: Das Panda-Weibchen im Tiergarten Schönbrunn. Foto: (c) Daniel Zupanc, Tiergarten Schönbrunn
Während sich die BesucherInnen des Tiergartens gerne zwischendurch im Kaiserpavillon oder in der Tiergarten ORANG.erie aufwärmen, haben die beiden Pandas kein Problem mit den winterlichen Temperaturen. Sie sind an Kälte und Schnee sehr gut angepasst.
Dichtes Fell hält warm
"Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis", so Eveline Dungl, zoologische Kuratorin im Tiergarten.
Der gedrungene Körperbau und die relativ kurzen Extremitäten helfen den Bambusbären dabei, den Wärmeverlust zu reduzieren. Das ist auch im natürlichen Lebensraum der Tiere, den Bergwäldern im Südosten Chinas, besonders wichtig.
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Panda-Weibchen feiert 20. Geburtstag in Schönbrunn in Wien
Das Panda Weibchen Yang Yang (bedeutet Sonnenschein), das im Jahr 2000 geboren wurde und seit 2003 im Tiergarten Schönbrunn lebt, feierte am 10. August 2020 mit einer "Geburtstagtorte" mit Bambussprossen, Karotten und Roten Rüben ihren 20. Geburtstag. Tierpflegerin Renate Haider: "Wir kennen Yang Yang nach der langen Zeit natürlich schon sehr gut und wissen, was sie gerne mag. Sie ist sehr neugierig und hat Freude daran, Leckereien zwischen den schön verzierten Paketen herauszusuchen."
Yang Yang sorgte 2015 mit der Aufzucht der Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban für Schlagzeilen, weil sie das erste Panda-Weibchen in menschlicher Obhut war, das Zwillinge ohne menschliche Hilfe großgezogen hat.
2024: Umzug nach China
Im September übersiedelten die beiden Pandas Yang Yang und Yuan Yuan nach China, um dort ihren Lebensabend zu verbringen.
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