Die Passionsspiele St. Margarethen im Burgenland (Österreich), die erstmals im Jahr 1926 vom damaligen Pfarrer Josef Kaindlbauer, dem Jungbauer Emmerich Unger und einigen Jugendliche aus der Pfarre veranstaltet wurden, feiern 2026 ihr 100jähriges Bestehen.
Seit 1961 finden die Passionsspiele im Römersteinbruch statt, seit 2022 werden die Passionsspiele auf der Ruffinibühne im Steinbruch aufgeführt.
Im Bild: Steinbruch in St. Margarethen im Burgenland (Österreich).
Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe
2026 steht die im so wundervollen Steinbruch in St. Margarethen die 100-Jahr-Jubiläumsinszenierung "Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe" am Programm und wird die Passionsgeschichte erstmals aus weiblicher Perspektive dargestellt.
Die erste Premiere mit der Erstbesetzung am 23. und die zweite Premiere mit der Zweitbesetzung am 24.5.2026 wurden im Steinbruch zum Riesenerfolg.
Im Bild: Im Bild Mirjam-Darstellerin Iris Klemenschitz und Jesus-Darsteller Rupert Kugler mit den Laien-SchauspielerInnen in St. Margarethen.
Tausende Vorbereitungsstunden
Tausende Vorbereitungsstunden und insgesamt 50 Probentage waren angesagt bis "Mirjam" von den etwa 500 Laiendarstellern erstmals dem Publikum präsentiert wurde.
Regie, Spielleitung & Musik
Spielleiter und Pfarrer Richard Geier, Regisseur Manfred Waba, der bereits bei den Passionsspielen Kirchschlag sein Gespür für die Inszenierung geistlicher Spiele bewies und der Komponist Albin Rudisch, der mit der Musik zu "Mirjam" sein Debüt bei den Passionsspielen gab, erzählten die Passionsgeschichte erstmals aus weiblicher Perspektive.
Im Bild: Komponist Albin Rudisch, Spielleiter und Pfarrer Richard Geier und Regisseur Manfred Waba vor den Laiendarstellern der Passionsspiele im Steinbruch St. Margarethen.
Passionsgeschichte aus weiblicher Sicht
Mirjam – Maria Magdalena – blickt 20 Jahre nach den Ereignissen in Bethanien und Jerusalem auf Jesu Wirken zurück und verarbeitet ihre Erinnerungen und nachwirkenden Eindrücke im Gespräch mit anderen Figuren aus dem Johannesevangelium.
Aus Maria Magdalenas Sicht
Spielleiter und Pfarrer Richard Geier: "Unsere Neuinszenierung rückt eine Frau in den Mittelpunkt, die sehr wichtig im Leben Jesu war: Maria Magdalena. Das ist eine Sicht, die in der männerdominierten Kirche bisher vernachlässigt wurde."
Geier weiter: "Manfred Waba und Albin Rudisch erwiesen sich als eine ausgezeichnete Wahl, um diese Geschichte zum Leben zu erwecken. Das sind beste Voraussetzungen, um wieder ein breites Publikum anzusprechen und vielleicht auch die Menschen zu gewinnen, die mit traditionellen Formen der Glaubensverkündigung bisher wenig anfangen konnten."
Mehr über
- einen kurzen Videoclip: Jesus heilt den Gelähmten - hier
- "Mirjam", das rührende Abschlusslied (Video-Clip) - hier
- 100 Jahre Passionsspiele in St. Margarethen - hier
- die Präsentation der Sonderbriefmarke "100 Jahre Passionsspiele" - hier
- die Passionsspiele 2022 & den Erfolg in St. Margarethen - hier
- einen kurzen Videoausschnitt vom großen Passionsspiel-Finale 2022 - hier
- Eindrücke der Passionsspiele im Jahr 2016 - hier und hier
- die aktuellen Vorstellungen der Passionsspiele in St. Margarethen - hier
- ein tolles Freikartenspiel - hier
Fotos (c): AP,ES/SCHNAPPEN.AT
Jesus heilt den Gelähmten
Clip (c): Prinz/SCHNAPPEN.AT
Das Lied "Mirjam, warum weinst Du so sehr"
Clip (c): Prinz/SCHNAPPEN.AT
100 Jahre Passionsspiele St. Margarethen: Sonderbriefmarke präsentiert
Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe
2026 wird vom 23. Mai bis 12. Juli 2026 (jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen) im Steinbruch unter dem Titel "Mirjam 'Stark wie der Tod ist die Liebe'", die Geschichte vom Leben, Leiden und von der Auferstehung Jesu Christi erzählt.
Jubiläumswein & Sonderbriefmarke
Anlässlich des 100-Jahres-Jubiläums wurde nicht nur ein Jubiläumswein kreiert sondern auch die Sonderbriefmarke "100 Jahre Passionsspiele" aufgelegt.
Im Bild: Kornelia Hochreiter und Johann Erlach vom Team der Philatelie der Österreichischen Post boten beim Sonderpostamt die Gelegenheit, die Sonderbriefmarken mit einem Ersttagsstempel versehen zu lassen – eine Gelegenheit, die auch Pfarrer und Spielleiter Dr. Richard Geier, Mag. Wilhelm Remes, den Obmann des Österreichischen Philatelistenvereins St. Gabriel, Passionsspiel-Regisseur Prof. Manfred Waba und Vizebürgermeister Christian Schriefl begeisterte. Foto (c) Passionsspiele St. Margarethen
Mehr über
- die Präsentation der Sonderbriefmarke "100 Jahre Passionsspiele" - hier
- die Passionsspiele 2022 & den Erfolg in St. Margarethen - hier
- einen kurzen Videoausschnitt vom großen Passionsspiel-Finale 2022 - hier
- Eindrücke der Passionsspiele im Jahr 2016 - hier und hier
- die aktuellen Vorstellungen der Passionsspiele in St. Margarethen - hier
- ein tolles Freikartenspiel - demnächst
Fotos (c): Passionsspiele St. Margarethen
Präsentation der Sonderbriefmarke "100 Jahre Passionsspiele"
Ende März 2026 präsentierten Wilhem Remer vom Philatelistenverein St. Gabriel und Patricia Liebermann, die Leiterin der Philatelie der Österreichischen Post AG im Beisein von Michael Wüger (Generalvikar der Diözese Eisenstadt), Richard Geier (Ortspfarrer und Spielleiter und Regisseur Manfred Waba die Sonderbriefmarke "100 Jahre Passionsspiele St. Margarethen".
Im Bild: Präsentation der Sonderbriefmarke. Foto: (c) Passionsspiele St. Margarethen
Passionsspiel-Freunde & Philatelisten
Philatelisten, Passionsspiel-Freunde und Interessierte nutzten Ende März 2026 im Haus Bethanien in St. Margarethen die Gelegenheit, ihre Sonderbriefmarke zu erwerben und sie sich gleich bei einem eigenen Sonderpostamt mit einem Ersttagsstempel versehen zu lassen.
"Mirjam"
Gleichzeitig präsentierte der Verein St. Gabriel weitere Sondermarken zum 100-Jahr-Jubiläum der Passionsspiele und eine eigene „Mirjam“-Briefmarke.
Bildervortrag
Bei einem Bildervortrag von Georg Kugler zu den Passionsspielen und einer Ausstellung von Briefmarken zu religiösen Themen konnten die Besucherinnen und Besucher voll und ganz sowohl in die Welt der Passionsspiele als auch in jene der Philatelie eintauchen.
- Infos über den Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland in Österreich - hier
- Veranstaltungen im Burgenland und in Österreich - hier