Welch grandiose Musiker gastierten am 8. Juli 2026 im "Großen Saal" des Wiener Konzerthauses in Österreich.
Im Bild: Das Konzerthaus am Abend des Auftrittes von Marcus Miller & "We Want Miles".
Jazz-Fans in Wien
Das Konzert mit dem Bassisten Marcus Miller mit dem Gitarristen Mike Stern, dem Saxophonisten Bill Evans, dem Percussionisten Mino Cinélu, Russell Gunn auf der Trompete, Anwar Marshall am Schlagzeug und Brett Williams am Keyboard begeisterten die Jazz-Fans in Wien.
Im "Großen Saal" war kaum ein freier Platz zu finden während die begnadeten Musiker mit ihrem "We Want Miles"-Projekt ein Gedenkkonzert für den 1991 verstorbenen Jazz-Trompeter Miles Davis, der 2026 einhundert Jahre geworden wäre, zelebrierten.
Musik-Sensation
Für die vielen Jazz-Liebhaber war der Abend im Konzerthaus nicht nur ein wahrer Musik-Genuss, sondern eine echte Sensation. Denn, auf der Bühne standen einige jener exzellenten Musiker, die einst Teil der Band von Miles Davis waren.
Marcus Miller würdigte den großen Miles Davis in Wien: "Miles war nie jemand, der zurückblickte. Er konzentrierte sich immer auf die Dinge vor ihm. Ich freue mich sehr, die Band zu Ehren von Miles wieder zusammenzubringen."
1969: Elektronische Instrumente
Auch ließ die Band das Publikum an fantastische Jazz-Interpretationen teilhaben, die Miles Davis im Jahr 1969 herausbrachte.
Marcus Miller: "Es war eine sehr spezielle Zeit. Jene Zeit, als Miles Davis entschied, elektronische Instrumente zu verwenden wie E-Piano, E-Gitarre und E-Bass. Miles hat immer in die Zukunft gesehen und neue Dinge ausprobiert und er änderte seine Musik. Einige Leute liebten diese Musik, einige hassten sie, wir lieben sie."
Mehr über
- den Auftritt von Marcus Miller im Juli 2026 in Wien - hier
- das Konzert von Marcus Miller 2022 im Wiener Porgy & Bess - hier
- Marcus Miller bei einem Auftritt im Jahr 2016 in Österreich - hier
Marcus Miller 2022 im Porgy & Bess in Wien
"Sold out" hieß es schon beim ersten Auftritt von Marcus Miller am 26. Oktober 2022 im Porgy & Bess in Wien (Österreich). Der grandiose Bassgitarrist, der den Slapstil am E-Bass geprägt hat fesselte förmlich seine Fans an seine Musik.
Die Stimmung im Porgy war großartig.
Im Bild: Marcus Miller am Bass.
Die Musiker
Auch die Bandmusiker Russel Gunn auf der Trompete, Donald Hayes am Saxophon, Xavier Gordon am Keyboard und Anwar Marshall am Schlagzeug kamen auf der Porgy-Bühne ganz schön ins Schwitzten als sie das Publikum mit ihren starken Solos beeindruckten.
Auch das zweite Konzert, das am 27. Oktober 2022 im Porgy & Bess stattfand, war rasch ausverkauft.
Mehr über
- den Auftritt von Marcus Miller im Juli 2026 in Wien - hier
- den Auftritt von Marcus Miller 2022 in Wien & weitere Bilder - hier
- die Marcus Miller-Tour, seine Musik, seine Fans & weitere Bilder - hier
- Marcus Miller bei einem Auftritt im Jahr 2016 in Österreich - hier
Fotos (c): Prinz, Online-Magazin SCHNAPPEN.AT
"Tutu" 2022 im Porgy & Bess in Wien
Marcus Miller wurde 1959 in Booklyn in den USA geboren. Er schrieg für große Musiker große Hits und brachte seinen schnarrend metallisch und kraftvoll klingende Bass-Stil u.a. bei der Musik von Aretha Franklin, Luther Vandross, Grover Washington, Bob James, David Sandborn, Jean Michel Jarre und Al Jarreau ein. Den Durchbruch erlangte Marcus Miller mit Miles Davis in den 80er Jahren als er die Alben "Tutu" und "Amandla" produzierte.
Auch beim Konzert in Wien führte der Song "Tutu" mit dem wunderbaren Trompeten-Spiel von Russel Gunn und den Basseinlagen von Marcus Miller zu heftigem Applaus.
Fotos (c): Prinz, Online-Magazin SCHNAPPEN.AT
Die Marcus Miller-Tour 2022 & der Song "Gorée"
Die Tour 2022 führt Marcus Miller von Wien nach Deutschland über Luxemburg in die Schweiz und weiter nach Tschechien, Polen, Norwegen, Frankreich und wieder zurück nach New York.
Auf der Setlist in Wien standen im Oktober 2022 die Songs "Where my people at", "3Deuces", "February", "Untamed", "Mr. Pastorius", "Run for cover", "Gorée", "Tutu" und als Zugabe "Come together", bei dem natürlich auch das Publikum mitsang.
Sklavenhaus Gorée
Den Song "Gorée", den Marcus Miller nach dem Besuch des Sklavenhauses vor der Küste Senegals geschrieben hatte, spielte der Grammy Gewinner und Mulitiinstrumentalist auf seiner Bassklarinette.
Marcus Miller über den Song und seinen Besuch im Sklavenhaus Gorée: "Viele, viele, viele Jahre lebten Afrikaner in dem Sklavenhaus. Ich hörte Geschichten über das Sklavenhaus. Aber davon zu hören und im Sklavenhaus zu stehen ist eine völlig andere Sache. Ich entschied eine Musik zu schreiben um auszudrücken was ich gefühlt hatte - Wut und Traurigkeit."
Fotos (c): Prinz, Online-Magazin SCHNAPPEN.AT
- Infos über aktuelle Veranstaltungen - hier