Begrüntes Bim-Wartehäuschen, Demo & Ideenwettbewerb

Die Stadt Wien kämpft mit Pflanzung größerer Stadtbäume, Nebelduschen, Wasserfontänen, Pergolen, Fassaden-, Dach- und Innenhofbegrünungen gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln in der Stadt. Am 19. August 2019 präsentierten die Wiener Linien, Gewista und Öffi-Stadträtin Ulli Sima bei dem begrünten Wartehäuschen der Straßenbahnhaltestelle 'Salztorbrücke' einen Pilotversuch. Sima: "Damit wird das Wartehäuschen beschattet und die Umgebungstemperatur gesenkt. Zudem ist die Begrünung eine optische Aufwertung für die Umgebung". Die Stadt Wien stellt 2,3 Millionen Euro Klima-Förderung für Bezirke und acht Millionen Euro Sonderbudget für großflächige Baumpflanzungen zur Verfügung. Beim Pressetermin drängten sich auch immer wieder Demonstranten ins Bild, um auf angebliche Versäumnisse der Stadt Wien in Sachen Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam zu machen. Mehr über

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Fotos (c): Wilhelm Böhm

 

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Grüne Wartehäuser als Kühlung

BeschattungUndBegruenungWartehaeuserFotoWilhelmBoehmDer Prototyp der begrünten Wartehäuschen befindet sich bei der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1 am Franz Josefs Kai. Nun sollen weitere Wartehäuschen begrünt werden, u.a. am Julius-Raab-Platz gegenüber der Urania, am Parkring 12 A, der Vorgartenstraße bei der U-Bahn-Station Krieau und am Universitätsring Ecke Stadiongasse.

Dazu werden je zwei Stück 120 cm breite und 60 cm hohe Pflanztröge mit fünf Meter lang werdenden "Veitchii - Mauerkatzen"  an der Rückseite der Wartehäuser bepflanzt. "Die Besonderheit ist, dass hier nicht nur die Vertikale begrünt wird, sondern sich die schnellwüchsigen Pflanzen aufs Dach legen und mit ihren großen, glänzenden Blättern in kurzer Zeit ein kühlendes Blätterdach bilden", erklärt Joachim Chen, der stellvertretende Leiter der Wiener Stadtgärten.

 

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2.200 Wartehäuschen & Ideenwettbewerb

GewistaChefFranzSoltaMA42JoachimChenStadtraetinUlliSimaWienerLinienGeschaeftsfuehrerGuenterSteinbauerFotoWilhelmBoehmBei den Wiener Linien gibt es ca. 2.200 Wartehäuschen, die von der Gewista betrieben werden. Bis 10. Oktober 2019 werden nun neue Ideen für die künftige Begrünung, die bereits in die Planung von Wartehäusern eingebunden werden soll, gesucht.

"Der öffentliche Verkehr ist nicht nur die Lebensader der Stadt, sondern schafft auch neue Lebensräume. Wir wollen innovative ArchitektInnen, GärtnerInnen und anderen Unternehmen aktiv die Möglichkeit geben, ihre Ideen einzubringen“, so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien, über den Ideenwettbewerb um die Öffis noch klimaschonender zu machen.

 

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Demonstranten stören Fototermin

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Beim Pressetermin am 19. August 2019 waren auch einige Demonstranten anwesend, die auf ihre Anliegen aufmerksam machten.

U.a. hielt der mit dem Motorrad angereiste Umweltschützer, Obmann der Wiener Naturwacht und Zauberer Tony Rei Schilder in den Händen mit Aufschriften wie "100 Hitzetote klagen an", "Stop dem Baummord in Wien" und "20.000 Bäume fehlen in Wien".

 

 

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