1.100 m2 Gemälde auf APA-Turm in Wien: bunt, lebendig, lebenswert

ApaTurmFotoMA21ChristianFuerthner1Am ehemaligen APA-Turm in Wien Döbling entsteht Österreichs größtes Wandgemälde.  Das farbenfrohe Kunstwerk vom spanischen Urban Street Artist Okuda San Miguel auf dem 52 Meter hohen Turm soll mit seiner Buntheit für Vielfalt, Toleranz und Offenheit stehen.

Im Bild: Geplantes Riesenwandgemälde am ehemaligen APA-Turm-Areal. Foto: (c) MA21/Christian Fürthner

Bis zur Fertigstellung des Gemäldes auf 1.100 Quadratmetern dauert es cirka drei Wochen.

Bürgerbeteiligung: 7.5.2026

Am 7. Mai 2026 wird die bunte Komposition gemeinsam mit einem Bürger*innen-Beteiligungsevent eröffnet.

2,5 Hektar Areal beleben

Das 2,5 Hektar große Gebiet rund um das ehemalige APA-Hochhaus in der Gunoldstraße 14 in 1190 Wien soll sich unter Einbeziehung der Bevölkerung zu einem lebendigen Stadtteil für Wohnen und Arbeiten entwickeln. Ziel ist die Schaffung eines klimafitten Ensembles, dass in innovativer Weise Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet.

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Fotos: MA21/Christian Fürthner

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Das Werk "In Equality": Farbe und abstrakte Geometrie 

ApaTurmFotoMA21ChristianFuerthner321 Jahre lang schlummerte das Areal um den ehemaligen APA-Turm ohne Verwendung dahin. Dies soll sich nun ändern. Die Stadt Wien, der Grundstückseigentümer BUWPG und die Wiener Streetart-Organisation Calle Libre erwecken das Gebiet um den APA-Turm wieder zum Leben. 

2,5 Hektar Areal beleben

Das 2,5 Hektar große Gebiet rund um das ehemalige APA-Hochhaus in der Gunoldstraße 14 in 1190 Wien soll sich unter Einbeziehung der Bevölkerung zu einem lebendigen Stadtteil für Wohnen und Arbeiten entwickeln. Ziel ist die Schaffung eines klimafitten Ensembles, dass in innovativer Weise Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet.

Streetart & Stadtentwicklung

Ein urbaner Platz mit einer großzügigen qualitätsvollen Grün- und Freiraumgestaltung soll einen lebendigen und attraktiven Mittelpunkt für das Quartier südlich der Gunoldstraße bilden. Bei diesem Projekt treffen Street Art und Stadtentwicklung aufeinander und verbinden kulturelle Intervention mit einer städtebaulichen Perspektive.

Im Bild: Transformation am APA-Turm-Areal. Foto (c) MA21/Christian Fürthner

Das Wandgemälde

Auf der Westseite wird Anfang April 2026 bereits ein Gerüst aufgebaut, damit das riesige Wandgemälde auf die 1.100 Quadratmeter große Fassade gemalt werden kann. 

Das Kunstwerk am APA-Turm

Das Wandgemälde wird kreiert und realisiert vom spanischen Urban Street Artist Okuda San Miguel, der international ein bekannter Street Art Künstler ist und erstmals eines seiner Werke auf einer Fassade in Österreich verewigt. Seine Bildsprache steht für eine farbintensive Komposition aus hybriden Figuren und geometrischen Formen. Unter dem Arbeitstitel „In Equality“ richtet sich das Projekt auf Ungleichheiten, die sich in gesellschaftlichen Strukturen, im sozialen Miteinander und in geschlechtsspezifischen Lebensrealitäten zeigen.

Farbe & abstrakte Geometrie

ApaTurmFotoMA21ChristianFuerthner5Eingeladen wurde San Miguel von der Wiener Street Art Organisation Calle Libre. Dass dieses Statement ausgerechnet am ehemaligen APA-Turm realisiert wird, ist eine bewusste Entscheidung.

Im Bild: Farbe, abstrakte Geometrie und Dekonstruktion sollen bald APA-Turm prägen. Foto: (c) MA21/Christian Fürthner

Jakob Kattner, Kurator und Vorstandsvorsitzender von Calle Libre: "Wo früher Nachrichten produziert und verbreitet wurden, trägt bald eine Fassade im öffentlichen Raum eine Botschaft nach außen".

Der Künstler, Okuda San Miguel dazu: "Beim Projekt ‚In Equality‘ bildet die Architektur des APA-Turms den Ausgangspunkt, wobei die Form des Gebäudes einen visuellen Dialog mit seiner Umgebung schafft. Ich habe dafür eine Komposition entworfen, die von Farbe, abstrakter Geometrie und Dekonstruktion geprägt ist. Ich lade die Bevölkerung dazu ein, den städtischen Raum damit aus einer neuen, lebendigen und spannenden Perspektive zu betrachten.“

Cooles Ambiente

"Wir befinden uns auf einem Gelände, das schon über zwei Jahrzehnte vor sich hinschlummert. Dieser Leerstand begleitet mich fast mein ganzes Stadträtinnen-Dasein, umso mehr freue ich mich, dass jetzt endlich Bewegung in die Sache und ins Grätzl kommt", so Planungsstadträtin Ulli Sima. 

Sima weiter: "Wir wollen attraktiven Wohnraum, Arbeitsplätze und natürlich Grün- und Erholungsflächen schaffen. Eng verbunden mit dem Planungsprozess starten wir ein Bürger*innenbeteiligungsverfahren, bei dem Interessierte ihre Ideen und Vorschläge direkt vor Ort im coolen Ambiente des neuen Kunstobjektes einbringen können."

BUWOG: Bauträger

ApaTurmFotoMA21ChristianFuerthner4"Als Bauträger ist es uns eine große Ehre, an diesem prägenden Stadtentwicklungsgebiet maßgeblich beteiligt zu sein. In nicht allzu ferner Zukunft werden hier zahlreiche neue Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus versteht sich die BUWOG seit jeher als Förderin von Kunst und Kultur, deshalb freuen wir uns sehr, hier am Standort Heiligenstadt gemeinsam mit der Stadt Wien und Calle Libre einem Künstler und zugleich gesellschaftlich relevanten Themen eine Plattform zu geben", so Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG.

Holler weiter: "Damit gelingt es uns einmal mehr, Kunst der Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen – und das in diesem Fall sogar von weithin sichtbar."

Im Bild: Das ehemalige APA-Hochhaus in Wien Döbling. Foto: (c) MA21/Christian Fürthner

Laut, bunt und voller Haltung

NEOS-Planungssprecherin Selma Arapović: "Jedes Mal, wenn ich in den vergangenen Jahren am alten APA-Turm vorbeigefahren bin, hat es mir als Architektin fast ein bisschen im Herzen wehgetan: So viel ungenutzter Platz, so viel grauer Beton im Dornröschenschlaf. Umso mehr freue ich mich, dass wir diesen ‚Elefanten im Raum‘ jetzt endlich ansprechen und angehen. Dass der Startschuss ausgerechnet mit Street Art fällt, ist für mich ein echtes Highlight. Es zeigt, dass Stadtentwicklung nicht trocken sein muss, sondern laut, bunt und voller Haltung sein darf. Wenn ich mir vorstelle, dass hier bald Menschen wohnen, im Grünen sitzen und an einem Ort arbeiten, der lange nur eine leere Hülle war, dann ist das genau das Wien, das ich so liebe: Eine Stadt, die ihre Geschichte nutzt, um mutig Neues zu schaffen."

Aufbruch im Stadtquartier

"Das Projekt signalisiert einen Aufbruch im Stadtquartier. Als Bezirksvorsteher von Döbling ist es mir besonders wichtig, dass Wohnraum sowie auch Grün- und Erholungsflächen für die Bewohner*innen in Döbling so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Wir werden die weiteren Planungsschritte selbstverständlich begleiten und dem Quartier neues Leben einhauchen", so Daniel Resch, Bezirksvorsteher Döbling.

Gemälde "In Equality"

ApaTurmFotoMA21ChristianFuerthner2"Das Wandgemälde "In Equality" steht als kraftvolles Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und Zukunft. Dieses Projekt ist weit mehr als ein außergewöhnliches Kunstwerk im öffentlichen Raum: Es ist der Startschuss für einen Transformationsprozess in Döbling, der zeigt, dass vieles nicht so bleiben muss, wie es ist, sondern besser werden kann. Damit wird Döbling bunter, lebendiger und noch lebenswerter“, zeigt sich die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Döbling Mahboobeh Bayat erfreut. 

Im Bild: Ausblick auf das baldige Kunstwerk "In Equality" in Wien Foto: (c)MA21/Christian Fürthner

BürgerInnenbeteiligung: 7.5.2026

Am 7.5.2026 von 15:00 – 19:00 Uhr startet vor Ort (Gunoldstraße 14, direkt beim APA-Tower, „Wild im West“) das Beteiligungsfest für den neuen Stadtteil. Um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr beginnen jeweils Führungen durch das Planungsgebiet.

Vor Ort – im Rahmen der dortigen kulturellen Zwischennutzung „Wild im West“ - besteht die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren, mit den Planer*innen ins Gespräch zu kommen und eigene Ideen, Anregungen und Vorschläge einzubringen. Für das Rahmenprogramm sorgen die U-Bahnstars.

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