An der HTL Pinkafeld veranstaltete Anfang März 2026 auf Initiative der Industriellenvereinigung, der IV Burgenland das Team von FIT sprungbrett (FIT sprungbrett WIEN-NÖ-BGLD ist ein Studienorientierungsprogramm für junge Frauen an höheren Schulen, die sich für technische oder naturwissenschaftliche Studienrichtungen interessieren) einen Informationstag für SchülerInnen.
Ziel war es Mädchen und jungen Frauen Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) vorzustellen.
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FIT Infotag an der HTL in Pinkafeld im Burgenland. Im Bild: erena Kovacs (Projektleitung FIT – Fem* in Tech), Nora Kirchknopf (Hochschule Burgenland, Center for Building Technology), Katharina Filler (Leiterin der Bau- und Haustechnik des Wiener Gesundheitsverbunds), Esma Atak (Bauingenieurin bei STRABAG AG), Landesrätin Daniela Winkler, IV-Burgenland GF Aniko Benkö, Heidi Schröck (Weingut Heidi Schröck & Söhne, 11 Frauen und ihre Weine), Barbara Rehling (Abteilungsvorständin Gebäudetechnik und Maschinenbau, HTL Pinkafeld) sowie Judith Fenz und Birgit Stephan (beide HTL Pinkafeld)
Foto: IV Burgenland
FIT Infotag an der HTL Pinkafeld im März 2026
Esma Atak von der Firma STRABAG, Katharina Filler, Leiterin der Bau- und Haustechnik des Wiener Gesundheitsverbunds, Nora Kirchknopf von der Hochschule Burgenland sowie Winzerin Heidi Schröck berichteten von ihren Berufsalltagen und ihren Karrierewegen. Bei Messeständen hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, sich zu Ausbildungen und Jobmöglichkeiten zu informieren. Esma Atak sprach anschließend in einem Impulsvortrag über Berufswahl und Geschlechterstereotypen. Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) bot zudem in einem Vortrag einen Einblick in das Hochschulsystem Österreichs.
"Die rasante Entwicklung in den Bereichen Digitalisierung und Technologie bietet jungen Frauen jede Menge neue Möglichkeiten im MINT-Sektor. Es ist wichtig, schon früh über diese vielfältigen Perspektiven und Chancen Bescheid zu wissen, die eine Ausbildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bietet, um eine informierte Berufsentscheidung treffen zu können", so Aniko Benkö, Geschäftsführerin der IV-Burgenland, über die Hintergründe der Veranstaltung.
Kreative Köpfe gefragt
Benkö weiter: "Die Industrie braucht kreative Köpfe und engagierte Talente – unabhängig vom Geschlecht. Mit Veranstaltungen wie dem FIT-Infotag wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem Mädchen und junge Frauen ermutigt werden, ihre Interessen zu verfolgen und technische Berufsfelder aktiv für sich zu erschließen."
Praxisnah
"Veranstaltungen wie der FIT-Infotag sind für die HTL Pinkafeld besonders wichtig, weil sie Mädchen und jungen Frauen praxisnahe Einblicke in technische Studien- und Berufsfelder geben und ihnen zeigen, welche Chancen MINT-Ausbildungen bieten“, betont Wilfried Lercher, Direktor der HTL Pinkafeld. "Als technische Schule sehen wir es als zentrale Aufgabe, junge Frauen für Technik zu begeistern – nicht nur, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sondern auch, weil vielfältige Teams nachweislich innovativer und erfolgreicher sind."
Der Gender Pay Gap und der Gender Pension Gap würden zeigen, dass strukturelle Ungleichheiten noch immer bestehen. Ursachen seien unter anderem unterschiedliche Branchenwahl, Teilzeitquoten und unterbrochene Erwerbsbiografien. "Gerade deshalb ist es entscheidend, früh anzusetzen und Mädchen für technische Laufbahnen zu gewinnen: Bildung ist der Schlüssel zu Chancengleichheit, finanzieller Unabhängigkeit und einer gerechteren Zukunft“, so Lercher.
Technik
"Technik ist ein wichtiger Teil unseres Alltags und die Technik gestaltet unsere Zukunft. Und es darf keine Frage mehr sein, welches Geschlecht für die technische Entwicklung verantwortlich ist. Dazu braucht es Frauen genauso selbstverständlich wie Männer“, betont Frauen- und Bildungslandesrätin Daniela Winkler.
FIT
"Mit FIT – Frauen in Technik setzen wir ein starkes Zeichen dafür, dass Mädchen und Frauen ihre Talente in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen entdecken und selbstbewusst ihren Weg gehen. Gerade hier in Pinkafeld sehen wir, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte im technischen Bereich für unsere Region sind. Es geht nicht nur um berufliche Chancen für jede Einzelne, sondern auch um Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung unseres Landes. Frauen bringen neue Perspektiven, andere Zugänge und wertvolle Kompetenzen in technische Berufe ein. Vielfalt ist kein Schlagwort, sie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Deshalb unterstützen wir als Land gezielt Initiativen, die Frauen ermutigen, technische Ausbildungen und Studiengänge zu wählen. Mein Appell an alle Teilnehmerinnen lautet: Traut Euch! Technik ist nicht den Männern vorbehalten – Technik ist ein Zukunftsberuf und bietet besonders Frauen neue Chancen. Die Zukunft steht Euch offen", so Winkler.
Zukunft
"In MINT-Berufen wird die Zukunft gestaltet. Und wir wollen, dass Mädchen* und junge Frauen* die Zukunft mitgestalten können“, erklärte Verena Kovacs, FIT-Leiterin. "Viele junge Frauen und TIN*-Personen (trans, inter, nicht-binär) wissen gar nicht, was es im MINT-Bereich alles für Möglichkeiten gibt. Nicht, weil es ihnen an Interesse oder dem Können fehlt, sondern weil ihnen viel zu selten gesagt wird: Hier ist Platz für dich, es gibt viel zu entdecken, probier‘s mal aus", fügte Kovacs hinzu.
Technik und Naturwissenschaft
Martina Fürpass, Geschäftsführerin von sprungbrett, ergänzte: "Technik und Naturwissenschaft sind noch immer stark männlich geprägt, weshalb die Perspektiven, Bedürfnisse und Ideen von Frauen* oft übersehen und zu wenig berücksichtigt werden. Um Innovationen im MINT-Bereich zukünftig vielfältiger, inklusiver und zukunftsfähiger zu gestalten, ist die Erhöhung des Frauen*anteils in technischen Arbeitsfeldern unumgänglich. Der FIT-Infotag Burgenland leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem er junge Frauen* für Technik begeistert und durch den Kontakt zu Role Models greifbare Vorbilder für eine eigene Karriere im MINT-Bereich schafft."
IV Burgenland: Forscherboxen für Kindergarten
MINT gewinnt: Die IV, die Industriellenvereinigung Burgenland und die Raiffeisenlandesbank Burgenland statteten einen Kindergarten in Eisenstadt (Burgenland, Österreich) mit Forscherboxen aus.
Ziel der Initiative "Sumsi forscht mit" ist es, bereits die Jüngsten der Gesellschaft für MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
Im Bild: Übergabe der Sumsi-Forscherbox an den Kindergarten Kirchäcker in Eisenstadt (Burgenland). Foto (c) IV Burgenland
"Sumsi forscht mit"
"Sumsi forscht mit" ist eine Kooperation zwischen der IV-Burgenland und der Raiffeisenlandesbank Burgenland.
Seit 2019 wurden insgesamt mehr als 15 Forscherboxen an burgenländische Kindergärten überreicht. Auch das IV-Burgenland Mitgliedsunternehmen BECOM Electronics GmbH in Hochstrass hat bereits drei Boxen für Kindergärten gesponsert.
Im Dezember 2025 erhielt der Kindergarten Eisenstadt Kirchäcker unter der Leitung von Julia Prinke eine Sumsi-Forscherbox.
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Foto: IV Burgenland
"Sumsi forscht mit": Lupen, Pipetten & Farbmisch-Sets
Die Forscherbox, den die kleinen ForscherInnen im Dezember 2025 in Eisenstadt erhielten, war gefüllt mit Lupen, Pipetten, Farbmisch-Sets, große Magnete, Sicherheitsbrillen und selbstverständlich weiße Labormäntel. Mit den Materialien kann naturwissenschaftlichen Phänomenen wie Magnetismus, Strom oder Schwerkraft auf den Grund gegangen werden.
Für MINT begeistern
"Es ist so wichtig, Kinder bereits in jungen Jahren für MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu begeistern", sagt IV-Burgenland Geschäftsführerin Aniko Benkö und sagt weiter : "Gerade im MINT-Bereich liegen viele gut bezahlte und wichtige Jobs der Zukunft. Uns ist es daher ein Anliegen, Kinder schon früh für diese Themen zu faszinieren und ihren Forscherdrang zu fördern."
Kreatives Denken
Rudolf Suttner, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Burgenland dazu: "Für Raiffeisen ist die Förderung früher MINT-Bildung ein zentraler Beitrag zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft. Kindergärten, die mit hochwertigen Materialien aus der Forscherbox arbeiten, legen den Grundstein für Neugier, Problemlösungskompetenz und kreatives Denken – Fähigkeiten, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft dringend brauchen. Indem wir pädagogische Einrichtungen wie den Kindergarten Kirchäcker in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen, investieren wir in die nächste Generation und erfüllen gleichzeitig unseren genossenschaftlichen Auftrag, regionale Entwicklung nachhaltig zu stärken."
Die geborenen Bastler
Thomas Steiner, Bürgermeister von Eisenstadt, unterstreicht: "Kinder sind geborene Bastler, Entdecker und Forscher. Sie wollen Neues erfahren, begreifen und ausprobieren. Diesen natürlichen Entdeckerdrang möchten wir so früh wie möglich stärken und fördern, damit sich unsere Kinder in der Berufswelt von morgen behaupten können. Genau deshalb sind Initiativen wie die Sumsi-Forscherbox oder unsere Wissenschaftsecken in einigen Kindergärten so wertvoll. Ein herzliches Dankeschön dafür – und ebenso an die Pädagoginnen und Pädagogen, die dieses Material gemeinsam mit den Kindern mit Leben füllen."
Steiner weiter: "Denn jedes Experiment, jedes Spiel und jede gemeinsame Entdeckungsreise braucht eine helfende Hand, die die Kinder begleitet und unterstützt."
Unerschöpfliche Neugier
Julia Prinke, Leiterin des Kindergartens Eisenstadt Kirchäcker, dazu: "Kinder zwischen drei und sechs Jahren begegnen ihrer Umwelt mit unerschöpflicher Neugier. Sie wollen wissen, warum etwas passiert, wie Dinge zusammenhängen und welche Phänomene hinter alltäglichen Beobachtungen stecken. Genau hier setzt die MINT-Pädagogik an: Sie eröffnet Kindern spielerische Zugänge zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik."
Was bedeutet MINT-Pädagogik?
Julia Prinke: "MINT-Pädagogik bedeutet für uns, gemeinsam mit den Kindern forschend die Welt zu entdecken. Wertschätzend, humorvoll und immer mit einem kleinen Funken Staunen.“
MINT im Kindergarten
Im Sommer organisierte die IV-Burgenland für interessierte Elementarpädagoginnen einen Workshop zum Thema MINT im Kindergarten. Den Workshop gestaltete der Kärntner Experte Alexander Treffner, Koordinator des Mini Education Labs in Villach.
Ziel dieses Workshops war es, Strategien und Möglichkeiten aufzuzeigen, MINT im elementarpädagogischen Bereich spielerisch zu verankern und dafür auch Materialien der Sumsi-Forscherbox zielgerichtet einzusetzen.
Phänomene im Kindergartenalltag
"Uns ist es wichtig, nicht nur die Forscherbox zu überreichen, sondern auch das nötige Wissen zu vermitteln, wie MINT und Experimente rund um naturwissenschaftliche Phänomene in den Kindergartenalltag integriert werden können", erläutert Aniko Benkö.
FIT-Infotag an der HTBLA Eisenstadt: Mit MINT fit für Zukunftsjobs
Das Team von FIT-Sprungbrett veranstaltete im Februar 2025 auf Initiative der IV-Burgenland einen Informationstag für Schülerinnen an der HTBLA Eisenstadt im Burgenland (Österreich).
Berufschancen für Frauen
Im Fokus standen naturwissenschaftlich-technische Hochschulausbildungen sowie Berufschancen für Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Im Bild: FIT-Infotag an der HTBLA Eisenstadt. Foto (c) IV Burgenland
Werdegang
Der FIT-Infotag an der HTLBA Eisenstadt bot Schülerinnen die Möglichkeit, Expertinnen aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik kennenzulernen und mit ihnen über ihren persönlichen Werdegang sowie die Vorteile und Chancen technischer Berufe zu sprechen.
Karrierewege
Esma Atak von der Firma STRABAG, Caroline Biribauer, Geschäftsführerin von Metallbau Biribauer GmbH, Katharina Filler, Leiterin der Bau- und Haustechnik des Wiener Gesundheitsverbunds, sowie Rita Stampfl, Studiengangsleiterin Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Burgenland, berichteten von ihren Berufsalltagen und ihren Karrierewegen.
Messestände
Bei Messeständen hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, sich umfassend zu Ausbildungen und Jobmöglichkeiten zu informieren. Esma Atak sprach in einem Workshop zudem über Frauen im MINT-Bereich, stereotype Berufswahl und Daten von Frauen, die von Künstlicher Intelligenz verwendet wird.
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Fotos: IV Burgenland
Vielseitige Karrierechancen mit MINT-Ausbildung
"Eine Ausbildung im technischen-naturwissenschaftlichen Bereich ist spannend und bietet vielseitige Karrieremöglichkeiten. In Zukunft wird der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften aus dem MINT-Bereich noch weiter steigen. Gerade für Frauen ergeben sich hier ausgesprochen gute Jobmöglichkeiten", so die IV-Burgenland Geschäftsführerin Aniko Benkö.
Im Bild: Tamara Ali, Projektleiterin von FIT-Sprungbrett, Schulqualitätsmanager Bernd Hochwarter, Thomas Schober, Schulleiter der HTBLA, IV-Burgenland Geschäftsführerin Aniko Benkö, Schulqualitätsmanager Franz Bock, Rita Stampfl, Studiengangsleiterin Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Burgenland, Caroline Biribauer, Geschäftsführerin von Metallbau Biribauer GmbH, Esma Atak von der Firma STRABAG und Katharina Filler, Leiterin der Bau- und Haustechnik des Wiener Gesundheitsverbunds. Foto (c) IV-Burgenland
FIT-Sprungbrett
Benkö weiter: "Jobs im MINT-Bereich sind unverzichtbar, um die großen Herausforderungen unserer Zeit wie die Energiewende oder die digitale Transformation zu meistern. Als Interessenvertretung der Industrieunternehmen setzen wir uns dafür ein, das Interesse an MINT zu fördern. Gemeinsam mit FIT-Sprungbrett wollen wir dazu beitragen, dass Mädchen und junge Frauen sich vermehrt auch für Ausbildungen und Berufe abseits traditioneller ‚Frauenberufe‘ interessieren".
Fachwissen im MINT-Bereich
Die Chancen, die Mädchen und junge Frauen im MINT-Bereich vorfinden, sieht auch Thomas Schober, Direktor der HTBLA Eisenstadt: "Als Schulleiter ist es mir ein Anliegen, junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. In einer Welt, die immer stärker von Technologie und Innovation geprägt ist, ist es wichtiger denn je, dass junge Frauen die Möglichkeit haben, ihre Talente und Interessen in diesen zukunftsträchtigen Bereichen zu entwickeln."
Selbstvertrauen
Schober weiter dazu: "Unsere Aufgabe ist es, ihnen nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern auch ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem sie Selbstvertrauen entwickeln und ihre beruflichen Träume verwirklichen können. Genau hier setzt der FIT-Infotag an: Mit einem abwechslungsreichen und praxisnahen Programm wird den Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, den MINT-Bereich als berufliche Chance wahrzunehmen."
Vorträge
Durch spannende Vorträge, den direkten Austausch mit Technikerinnen und Studierenden sowie inspirierende Role Models erhalten die Teilnehmerinnen bei FIT-Infotagen wertvolle Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten der MINT-Welt. Die FIT-Infotage zeigen: Technik ist längst keine Männerdomäne mehr – und das Burgenland braucht engagierte junge Frauen, die diese Zukunft mitgestalten!
Männerdomänen, Diversität & neue Wege für Frauen
MINT-Berufe bieten attraktive Karrieremöglichkeiten mit gutem Gehalt und hervorragenden Aufstiegschancen – auch im Burgenland.
Im Bild: Tamara Ali von FIT-Sprungbrett mit den Expertinnen Esma Atak, Katharina Filler, Caroline Biribauer und Rita Stampfl. Foto (c) IV Burgenland
Digitalisierung
"Durch die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz werden technische Berufe immer gefragter. Frauen dürfen in diesen Zukunftsbranchen nicht fehlen“, betonte Tamara Ali, Projektleiterin von FIT.
Rollenbilder
"Es gibt keinen Grund, an alten Rollenbildern festzuhalten – im Gegenteil: Diversität bringt auf allen Ebenen Vorteile", fügte Ali hinzu.
"Junge Frauen unterschätzen sich oft selbst und sind kritischer mit ihren Fähigkeiten als ihre männlichen Kollegen", erklärte Martina Fürpass, Geschäftsführerin des Vereins sprungbrett, der die FIT-Infotage in Eisenstadt veranstaltet.
Potenzial erkennen
"Manchmal braucht es jemanden oder einen Infotag wie diesen, um das Potenzial zu erkennen. Genau das wollen wir mit unseren Role Models beim FIT-Infotag Burgenland auch hier an der HTBLA Eisenstadt erreichen", sagte Fürpass.
Bildungsdirektion
Mädchen und junge Frauen auf ihrem Bildungsweg stärken – dieses Ziel verfolgt die Bildungsdirektion Burgenland: "Um dieses Ziel erreichen und auf die rasanten wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung reagieren zu können, hat sich die Bildungsdirektion für Burgenland unter anderem Künstliche Intelligenz und Berufsorientierung als Schwerpunkte gesetzt. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den regionalen Stakeholdern aus Industrie und Wirtschaft mit den Schulen eine wesentliche Voraussetzung."
FIT-Infotag wichtig
"Der FIT-Infotag ist daher enorm wichtig, um Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern. Seitens der Bildungsdirektion wird in Zukunft eine noch stärkere Vernetzung mit den Stakeholdern aus Industrie und Wirtschaft angestrebt, um regionale Bildungsplanung im MINT-Bereich organisieren und entwickeln zu können. Mit geschlechterreflexiver Pädagogik können wir einen Beitrag zur Gleichstellung und der Verminderung des Gender-Gaps leisten", lässt die Bildungsdirektion Burgenland wissen.
Neue Wege für Frauen eröffnen
FIT-Sprungbrett WIEN-NÖ-BGLD ist ein Studienorientierungsprogramm für junge Frauen an höheren Schulen, die sich für technische oder naturwissenschaftliche Studienrichtungen interessieren. FIT wird durch die IV-Burgenland seit vielen Jahren unterstützt und soll Mädchen ermutigen, neue Ausbildungswege in ihrer Zukunftsplanung miteinzubeziehen.
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