"Shanta Noir" ist eine Weltmusik-Band, die elektronischen Sound mit den Klängen verschiedenster Kulturen vermengt und mitreißende, harmonische und tanzbare Musik schafft.
Im Bild: Shanta Noir in der Kulturszene Kottingbrunn im Bezirk Baden, Niederösterreich.
"Es ist, was es ist"
In welchem Genre ist eure Musik, die sich aus Electronic, Dance-Ambient, Groove, Dub, Percussion und Didgeridoo zusammensetzt, zu finden?
Otto Trapp: "In keinem, es ist, was es ist :-)."
Shanta Noir im Wasserschloss
Mitte Oktober 2026 gastierte Shanta Noir in der Kulturszene im Wasserschloss in Kottingbrunn in Niederösterreich und begeisterte beim Zwei-Stunden-Auftritt im Markowetztrakt das Publikum. 
Im Bild: Heinz Wolfsbauer, Gerhard Kero und Otto Trapp beim Auftritt im Wasserschloss.
Die Musiker:
- Otto Trapp, Instrumentenbauer: Bass, Didgeridoo, Sounddesign, Gesang
- Heinz Wolfsbauer, Musiktherapeut: Tenor- und Sopransaxophon, Flöten, Percussion, Gesang
- Gerhard Kero, Leiter der Percussionschule "beatfactory": Percussion, Klanginstrumente, Gesang
Chance, nicht Bedrohung
Otto Trapp erzählt im Interview mit SCHNAPPEN.AT über die Musik, die Instrumente, die Klänge und über den großen Wunsch, "die Verschiedenartigkeit der Kulturen als Chance und nicht als Bedrohung zu begreifen".
Einige Auftrittstermine:
- 30. April 2027: Sargfabrik Wien
- 16. Oktober 2027: Markowetztrakt, Kulturszene Kottingbrunn
Mehr über
- Otto Trapp im Interview - hier
- die Bandgründung und den Bandnamen - hier
- elektronischen Sound und akustische Instrumente - hier
- die Kompositionen und Live-Auftritte - hier
- Heilmittel gegen Fanatismus und Ausgrenzung - hier
- Verschiedenartigkeit der Kulturen: ein Geschenk und eine Chance - hier
- einen Musikausschnitt vom Konzert in Kottingbrunn (Videoclip 2026) - hier
- die Kulturszene im Wasserschloss Kottingbrunn im Bezirk Baden - hier
- die Gemeinde Kottingbrunn in Niederösterreich - hier
Fotos (c): AnHe/SCHNAPPEN.AT
Otto Trapp über die Worldmusic-Band "Shanta Noir"
Otto Trapp ist nicht nur Musiker, sondern er beschreibt sich selbst als "multikulturellen Brückenbauer, als Didgeridoo-Urgestein, Percussionist, Bassist, Sound- und Studiotüftler, der in seiner Werkstatt im burgenländischen Walbersdorf (Bezirk Mattersburg) hochqualitative Trommeln und Holzwerke baut.
Im Bild: Otto Trapp - Shanta Noir.
Brücke aus Kulturen & Zeit
SCHNAPPEN.AT: Wie kam es zur Bandgründung und zum Bandnamen?
Otto Trapp: Shanta Noir ist 2008 durch eine Abspaltung des Worldmusic-Projektes "Phönix Percussion Projekt" entstanden.
Otto Trapp weiter: Der Name "Shanta Noir" entsprang einer Vision in einer schlaflosen Nacht. Er stellt ein Synonym für die Brücke aus Kulturen und Zeit dar.
SCHNAPPEN.AT: Ihr hattet bei eurem Auftritt in Kottingbrunn sehr viele unterschiedliche Musikinstrumente dabei. Welche waren das?
Otto Trapp: Djembe, Congas, Bongos, Darabukka, Basstrommeln, Glocken, Angklungs, Maultrommel und viele andere.
Elektronik & Akustik
SCHNAPPEN.AT: War elektronischer Sound schon immer ein Schwerpunkt in eurer Musik?
Otto Trapp: Nein, erst meine Vision, die Liebe zu elektronischen Sounds mit den akustischen Instrumenten zu verbinden, war ausschlaggebend.
SCHNAPPEN.AT: Wer komponiert und arrangiert die Musik und die Texte?
Überwältigender Klang
Otto Trapp: Ich komponiere die grundlegenden Stücke, Heinz Wolfsbauer bringt dann zusätzliche melodische Elemente, Gesang und Text ein, Percussion kommt am Schluss dazu.
Im Bild: Shanta Noir: Heinz Wolfsbauer, Otto Trapp und Gerhard Kero.
SCHNAPPEN.AT: Was steht für einen guten Live-Auftritt?
Otto Trapp: Ein überwältigender Klang, der den Zuhörer auf eine innere Reise schickt, gepaart mit der Lebendigkeit der Livemusiker.
Heilmittel gegen Fanatismus
SCHNAPPEN.AT: Was denkst du, braucht die Menschheit ganz dringend?
Otto Trapp: Mit Sicherheit brauchen wir mehr Toleranz als Heilmittel gegen Fanatismus, Ignoranz und Ausgrenzung.
Im Bild: Saxophonist Heinz Wolfsbauer.
Verschiedenartigkeit als Chance
SCHNAPPEN.AT: Was wünschst du dir, was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Otto Trapp: Dass wir die Verschiedenartigkeit der Kulturen endlich als Chance und Geschenk unserer Vorfahren und nicht als Bedrohung begreifen.
Shanta Noir in der Kulturszene Kottingbrunn
Clip (c): Prinz/SCHNAPPEN.AT
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