"Container of Fools", die im Jahr 2022 gegründete Band aus Oberösterreich gastierte 2026 beim Brainbridge Festival in der Hirnbruck in Peuerbach in Oberösterreich.
Im Bild: Container Of Fools, die Band aus Oberösterreich beim Auftritt im Sommer 2026. Foto: (c) RaMaR
Die Band
Der Sänger und Leadgitarrist Filip Dionizy Brychcy ist 27 Jahre, wurde in Polen geboren und lebt in Linz. Der Bassist Dominik Kerbl ist 29, kommt aus Kirchdorf und lebt auch in Linz.
Der Schlagzeuger Paul Sturm ist 25, kam in Kirchdorf zur Welt und wohnt in Hagenberg und der 17-jährige Gitarrist Noah Unterberger wuchs in St. Florian auf und lebt jetzt in Linz.
Musik, Herkunft, Wünsche
Im Interview mit SCHNAPPEN.AT erzählen die Musiker über ihre Musik, ihre Herkunft, ihre Wünsche und was sie am liebsten der ganzen Menschheit mitteilen würden:
Container of Fools: "Es ist egal, wie oft man hinfällt, Hauptsache ist, man steht wieder auf."
Metalnight-Outbreak
Am 17. Oktober 2026 stehen "Container of Fools" bei der "Metalnight - Outbreak"-Show im Raws Diner in 4800 Attnang-Puchheim in Oberösterreich auf der Bühne.
Mehr über
- das Interview mit Container of Fools - hier
- der entscheidende Dialog zwischen Filip und Dominik - hier
- "Der Schiffscontainer, der uns alle zusammenbringt" - hier
- Musik: schwere Gitarrenriffs und melancholische Momente - hier
- Auf der Bühne: verschwitzt, heiser & grinsend - hier
- Gefühle, Gedanken und unseren eigenen Weg gehen - hier
- Vor 10.000 Leuten & eine Europatour - hier
- das Brainbridge-Festival in der Hirnbruck in Oberösterreich - hier
Container of Fools im Interview mit SCHNAPPEN.AT
SCHNAPPEN.AT: "Container of Fools" gibt es seit 2022. Wie ist die Band entstanden?
Container of Fools: Am Anfang hat unser Sänger und Leadgitarrist Filip die ganzen Lieder daheim für sich selbst geschrieben. Irgendwann dachte er sich, dass es cool wäre, die Songs auch anderen Leuten zu präsentieren.
Im Bild: Leadgitarrist und Sänger Filip. Foto (c) RaMaR
Das erste Treffen
Er hatte damals schon ein paar Leute im Kopf, mit denen er gerne Musik machen würde.
SCHNAPPEN.AT: Und dann?
Container of Fools: Eines Tages, als Dominik gerade vom Frequency heimfuhr und Filip nach einer Probe mit dem Bus unterwegs war, sprach Dominik ihn im Bus an und fragte, ob er vielleicht ein Bier oder so dabei hätte.
Filip hatte nichts dabei – außer einer kleinen, überteuerten Flasche Gin aus dem Spar am Linzer Hauptbahnhof. Und so kamen die beiden ins Gespräch.
Der entscheidende Dialog
Dominik fragte Filip über das ganze Musikzeug aus. Dabei merkte Filip schnell, dass Dominik sich in diesem Gebiet ziemlich gut auskannte. Natürlich fragte er ihn, ob er selbst ein Instrument spiele. Dominik antwortete, dass er früher in seiner eigenen Band gespielt hatte.
Im Bild: Dominik Kerbl (Bass) und Filip Brychcy (Sänger, Leadgitarrist) von Container of Fools. Foto: (c) RaMaR
Daraufhin entwickelte sich ungefähr folgender Dialog:
Filip: „Was genau?“
Dominik: „Bass.“
Filip: „Kannst du slappen?“
Dominik: „Äh, ja.“
Filip: „Passt, du bist dabei!“
Der Schiffscontainer, der uns zusammenbringt
SCHNAPPEN.AT: Wie kam es zum Namen "Container of Fools"?
Container of Fools: Die Namensgebung der Band war anfangs ein ewiger Grund für Kopfzerbrechen, bis Filip schließlich den Namen seiner alten Band vorschlug: "Container of Fools".
Im Bild: Container of Fools, die Band bei einem Auftritt. Foto (c) RaMaR
SCHNAPPEN.AT: Und warum dieser Name?
Container of Fools: Ganz einfach: ein Haufen Narren, die in einem Schiffscontainer proben, der zu einem Proberaum umgebaut wurde.
SCHNAPPEN.AT: Steckt da noch ein anderer Grund dahinter?
Container of Fools: Ja, dahinter steckt auch eine Philosophie. Die Antwort ist oft offensichtlicher, als man denkt: Egal, wie oft du dich zum Narren machst, am Ende landen wir alle im selben Schiffscontainer, der uns zusammenbringt.
Schwere Gitarrenriffs & melancholische Momente
SCHNAPPEN.AT: In welchem Musikgenre würdet ihr eure Musik einordnen?
Container of Fools: Wir würden unsere Musik irgendwo zwischen Grunge und Alternative Metal einordnen. Dabei wollen wir uns aber nicht zu sehr auf ein Genre festlegen.
In unseren Songs treffen schwere, aggressive Gitarrenriffs auf ruhigere und teilweise melancholische Momente. Einflüsse aus Grunge, Punk, Metal und Alternative Rock gehören definitiv zu unserem Sound.
Im Bild: Paul Sturm am Schlagzeug. Foto: (c) RaMaR
Verschwitzt, heiser & grinsend
SCHNAPPEN.AT: Was ist euch bei Bühnenauftritten am wichtigsten?
Container of Fools: Für uns ist das Wichtigste, dass ein Konzert nicht einfach nur eine Aneinanderreihung von Songs ist. Wir wollen Energie auf die Bühne bringen und das Publikum mitnehmen.
Wenn die Leute nach einem Auftritt verschwitzt, heiser und mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gehen, haben wir unseren Job richtig gemacht.
Im Bild: Noah Unterberger von Container of Fools. Foto: (c) RaMaR
Gefühle, Gedanken & unser eigener Weg
SCHNAPPEN.AT: Was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?
Container of Fools: Wir wollen mit unserer Musik etwas auslösen. Die Lieder sollen nicht einfach nur im Hintergrund laufen, sondern Gefühle und Gedanken hervorrufen.
Im Bild: Container of Fools beim Festivalauftritt im Sommer 2026. Foto: (c) RaMaR
Gleichzeitig wollen wir natürlich möglichst viele Menschen erreichen, live spielen und uns als Band immer weiterentwickeln. Wir wollen unseren eigenen Weg gehen und sehen, wie weit wir damit kommen können.
SCHNAPPEN.AT: Welche Ziele hat "Container of Fools"?
Container of Fools: Unser Ziel ist es, uns musikalisch weiterzuentwickeln und Container of Fools Schritt für Schritt weiter aufzubauen. Was die Zukunft bringt, ist ungewiss, aber wir sind guter Dinge.
Vor 10.000 Leuten & auf Europatournee
SCHNAPPEN.AT: Was wünscht ihr euch?
Container of Fools: Einmal vor zehntausend Leuten spielen zu dürfen und mit Container of Fools auf Europatour zu gehen!
SCHNAPPEN.AT: Lieben Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!
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