Coronavirus: Schutzmasken, "Aus" für Kultursommer & Lockerung

Corona-Virus: Ausgangsbeschränkungen gelockert

Bei der Pressekonferenz am 10. März 2020 verkündete Bundeskanzler Sebastian Kurz gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Seither erfolgten Schritt für Schritt drastische Maßnahmen um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Wir müssen unser soziales Leben auf ein Minimum reduzieren".

Am 17.3.2020 herrschte bereits mit menschenleeren Straßen, Quarantäne und geschlossenen Einrichtungen der Ausnahmezustand in Österreich.

Am 18.3.2020 sicherte die Regierung der österreichischen Wirtschaft ein Hilfspaket von bis zu 38 Milliarden Euro zu. Am 24.3.2020 kündigte Bundeskanzler Kurz an, 15.000 Corona-Tests pro Tag durchzuführen. Am 30.3.2020 verschärfte die Bundesregierung die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus und sprach die Maskenpflicht im Supermarkt aus und am 3.4.2020 beschloss der Nationalrat das dritte Corona-Gesetzes-Paket.

Am 14.4.2020 öffneten in Österreich wieder die kleinere Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte und am 2.5.2020 weitere Unternehmen. Gastronomiebetriebe sperren am 15.5.2020, Schwimmbäder, Tierparks und Indoor-Freizeiteinrichtungen schließen am 29.5.2020 wieder auf. Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt.

Mehr über

  • die Maßnahmen während der Corona-Krise in Österreich - hier
  • Interviews aus Kultur, Wirtschaft und Politik über die Auswirkungen und Chancen der Coronavirus-Krise (April, Mai 2020) - hier
  • 15. Mai 2020: Gastro-Lokale öffnen wieder - hier
  • den 1. Mai 2020 und die Lockerungen der Corona-Maßnahmen - hier
  • das "Aus" Großveranstaltungen & für den Festivalsommer 2020 - hier
  • 24 Stunden Pflege gesichert: Unterbringung in Reha-Zentren & Pflegerinnen aus Kroatien eingeflogen (15.4.2020) - hier
  • Bewegungsbeschränkung bis Ende April 2020 & Öffnung von Geschäften ab 14.4.2020 - hier
  • den Bundesheer- & Zivildiensteinsatz und die Stütze für die Wirtschaft (16.3.2020, 1.4.2020) - hier
  • Hilfspaket von bis zu 38 Milliarden Euro (18.3.2020) - hier
  • Wirtschaft, Arbeit & Soforthilfe im Burgenland - hier
  • Land Niederösterreich unterstützt Tourismuswirtschaft (5.5.2020) - hier
  • Gesundheitsbehörden, Polizei und Bundesheer führen COVID-19-Tests bei Einreise durch (20.3.2020) - hier
  • Notquartiere und Hilfspakete in Wien - hier
  • Energieversorgung trotz Covid-19 gesichert - hier
  • Distance Learning, Schüler-Betreuung & Bachelorprüfungen per Videokonferenz (23.3.2020)- hier
  • Schutzmasken & 15.000 Corona Schnelltests pro Tag (24.3.2020) - hier
  • "Abstand halten" bei Gemeinderats- & Landtagssitzung (26.3.2020) - hier
  • die erste Landtagssitzung im "Corona-Modus" in Eisenstadt (16.4.2020) - hier
  • Menschen, die sich im Corona-Einsatz um das Land kümmern & die ÖGB-Aktion (30.3.2020) - hier
  • 39.000 Masken aus China in Wien eingetroffen (31.3.2020) - hier
  • 24-Stunden-Pflege: Bonus, Kollektivvertrag & die Unterbringung in REHA-Zentren - hier
  • 24 Stunden Betreuerinnen werden aus Kroatien und Rumänien eingeflogen - hier
  • das 3. Corona-Paket zur Eindämmung der Covid-19-Folgen (4.4.2020) - hier
  • Corona-Daten im Dashboard mitverfolgen - hier

Fotos (c): BKA/Andy Wenzel

 

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Soziale Kontakte : Selbstisolation & Quarantäne

PressekonferenzCoronavirusFotoBKABundeskanzler Sebastian Kurz: "Wir können nicht verhindern, dass sich das Virus in Europa weiter ausbreitet, aber wir müssen alle Vorbereitungen treffen, um die Ausbreitung bestmöglich einzudämmen und zu verzögern."

Keine Hochschul-Lehrveranstaltungen

Die Universitäten und Fachhochschulen sollen ab 16.3.2020 keine Lehrveranstaltungen abhalten und dafür auf ein Online-Angebot umsteigen. "Die österreichischen Betriebe ersuche ich, wo immer möglich, auf Teleworking für die Beschäftigten umzustellen", appellierte der Kanzler.

Soziale Kontakte & Selbstisolation

Die sozialen Kontakte sollen in Österreich ab sofort auf ein Minimum reduziert werden. "Den wichtigsten Beitrag kann aber jeder und jede Einzelne leisten, indem wir alle versuchen, soziale Kontakte in den nächsten Wochen möglichst einzuschränken", so Sebastian Kurz weiter.

Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach ein Versammlungsverbot aus. Seit 16.3.2020 ist die Bevölkerung aufgefordert sich selbst zu isolieren und soziale Kontakte nur mit jenen Menschen zu pflegen, mit denen man zusammenlebt, Begegnungen auf Sport-, Spiel- und andere öffentliche Plätzen sind untersagt.

Reisewarnstufe & Verschäfte Einreisebestimmungen

Innenminister Karl Nehammer informierte, dass für Italien derzeit die Reisewarnstufe 6 gelte und folglich der Flug- und Zugverkehr in das Nachbarland eingestellt werde. Zudem seien Kontrollen an den Grenzen vorgesehen und eine Einreise nur mit gültigem Gesundheitszertifikat oder mit 14-tägiger Isolierung möglich. Ausnahmen werde es für den Güterverkehr geben.

In Länder, in denen sich das Virus schnell ausbreitet, wie Spanien, Schweiz und Frankreich wird ab 16.3.2020 der Flugverkehr eingestellt, es besteht ein Einreiseverbot nach Österreich für Reisende aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine.

 

Schulen geschlossen

2020BundeskanzleramtPressekonferenzCoronavirusFotoBKAAndyWenzelOberstufen-Schüler sind seit 16.3.2020 und Schüler der Unterstufe  und Kindergartenkinder seit 18.3.2020 zu Hause, die Schulen und Kindergärten bleiben vorerst geschlossen.

 

Gebiete unter Quarantäne & Besuchsverbot

Am 13.3.2020 stellte die Bundesregierung die Gebiete in Tirol, das gesamte Paznaun mit den Gemeinden Ischgl, Kappl, See und Galtür sowie St. Anton am Arlberg bis 27.3.2020 unter Quarantäne.

Seit 19.3.2020 stehen alle 279 Gemeinden in Tirol unter Quarantäne.

Am 20.3.2020 verlängerte das Land Tirol die Quarantäneverordnung für alle 279 Gemeinden bis vorläufig 13. April 2020.

Am 14.3.2020 wurde auch für Heiligenblut in Kärnten die Quarantäne ausgerufen.

In Spitälern in Österreich herrscht weitgehendes Besuchsverbot.

Kur- und Rehaeinrichtungen geschlossen

Mit Anordnung vom 19.3.2020 sind die Kuranstalten und Rehabilitationseinrichtungen in Österreich ab dem Wochenende 21./22.3.2020 für Kur- und Reha-Patienten (ausgenommen akute Betreuungspatienten, wie bei Krebs oder Schlaganfall) geschlossen zu halten. Die frei werdenden Betten sollen dann, um die Spitäler zu entlasten, für die Behandlung von leicht erkrankten Coronavirus-Patienten vorbereitet werden.

Geschäfte schließen & Veranstaltungsverbot

Ab 16.3.2020 durften Restaurants, Bars und Lokale in Österreich nur noch bis 15 Uhr offen halten. Geschäfte und Handelsbetriebe, ausgenommen Geschäfte der versorgungsnotwendigen Bereiche wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken mußten ab 16.3.2020 schließen.

Seit 17.3.2020 sind Bars, Lokale und Restaurants komplett geschlossen zu halten. Die Lebensmittelversorgung soll über Supermärkte und Lieferservices gewährleistet sein.

Von der Schließung sind auch alle Hotels in Österreich betroffen.

Seit 14.4.2020 dürfen Geschäfte mit einer Innen-Geschäftsfläche von 400 Quadratmetern sowie Garten- und Baumärkte wieder offen halten.

Ab 2.5.2020 sollen in Österreich wieder alle Geschäfte öffenen dürfen, Lokale und Restaurants könnte, wenn sich die Coronafall-Zahlen gut entwickeln, ab Mitte Mai 2020 folgen.

Versammlungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsverbot

Nachdem noch vor wenigen Tagen in Österreich Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Personen bis vorerst Anfang April 2020 abgesagt wurden, sind Veranstaltungen und Versammlungen seit 16.3.2020 gänzlich untersagt.

Treffen Menschen zusammen, muss ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen aufhalten.

Schutzmasken im Supermarkt & in Öffis

Seit Anfang April werden als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Covid-19 in österreichischen Supermärkten Mund- und Nasenschutzmasken an die Kunden verteilt. Die Maskenpflicht, die Bundeskanzler Sebastian Kurz am 30.3.2020 verkündet hat, trat am 6.4.2020 in Kraft. Die Schutzmaske dient in erster Linie dem Schutz der Mitmenschen, um die Ansteckung anderer zu verhindern, wenn die Corona-Symptome bei einem selbst (noch) nicht bemerkbar sind.

In den Supermärkten sollen die Konsumenten auch durch Markierungen am Boden auf das "Abstand halten" hingewiesen werden.

Am 13. April 2020 hat die Bundesregierung die Maskenpflicht auch auf öffentliche Verkehrsmittel ausgeweitet. Seit 14.4.2020 müssen Mund und Nase auch in öffentlichen Verkehrsmittel verdeckt werden.

  • Am 1. Mai 2020 wurden die Corona-Maßnahmen gelockert - hier

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Großveranstaltungen bis 31.8.2020 abgesagt

2016DasNovaRockOesterreichEuropaRockFestivalFotoPrinzSCHNAPPEN.ATAlle Veranstaltungen sind in Österreich bis Ende Juni 2020 abgesagt. Großveranstaltungen (wenn mehr als 5.000 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände sind) bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Das bedeutet, dass neben den vielen Konzerten und Events u.a. auch die großen österreichischen Sommerfestivals, wie das

  • Nova Rock in Nickelsdorf, das Frequency-Festival in St. Pölten, das Picture On Festival in Bildein,
  • das Poolbar Festival in Feldkirch, Lovely Days in Eisenstadt, das Jazzfest Wien,
  • die Wiener Festwochen, das Springfestival Graz. das Electric Nation Graz,
  • die Seefestspiele Mörbisch, die Sommerspiele Melk,
  • das steirische Klassik Festival Styriarte und die Barocktage Melk

abgesagt werden müssen. Das Donauinselfest wurde auf September verlegt.

Theater: Proben ab Mitte Mai

In den Theatern, wo im Herbst die Spielzeit beginnt, laufen ab Mitte Mai wieder die Proben an. In der Staatsoper, dem Burgtheater und in Landestheatern sollen ab Mitte Mai Einzelproben und unter Einhaltung von Schutzbestimmungen und einem Meter Mindestabstand zwischen den Akteuren auch Gruppenproben möglich sein.

 

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Bewegungsbeschränkungen & Öffnung von einigen Geschäften

Die bisherigen Bewegungsbeschränkungen, wie die Vermeidung sozialer Kontakte und das Halten von Abstand gelten vorerst bis Ende April 2020. Doch trotzdem sind in Österreich bereits Lockerungen der Maßnahmen im Kampf gegen COVID-19 ab 14.4.2020 geplant.

Ab 1.5.2020 alle Geschäfte, Einkaufszentren & Friseure

Ende April 2020 werde entschieden, ob ab dem 2. Mai 2020 wieder alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure geöffnet werden dürfen. Alle weiteren Bereiche wie Hotels und Gastronomie und Schulen sollen erst Mitte Mai 2020 aufsperren dürfen. Das Veranstaltungsverbot bleibt bis 31.8.2020 aufrecht.

"Konsequent an Maßnahmen halten"

Am 6.4.2020 nahm Bundeskanzler Sebastian Kurz  dazu Stellung und betonte, dass Österreich schneller wieder aus der Krise herauskommen könnte: "Aber nur, wenn sich weiterhin alle konsequent an die Maßnahmen halten".

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Soldaten & Zivildiener aufgerufen & Stütze für die Wirtschaft

2019HeldenplatzNationalfeiertagFotoPrinzSCHNAPPENatUm die Versorgungssicherheit in Österreich zu gewährleisten, wird die bevorstehende Ausmusterung von Grundwehrdienern gestoppt und die Miliz soll zur Krisenbewältigung helfen. Zivildiener werden mobilisiert, um bei Engpässen im Pflegebereich sowie bei der 24 Stunden Betreuung zu unterstützen.

Am 16.3.2020 stellte sich das österreichische Bundesheer & der Zivildienst den weiteren Maßnahmen: Grundwehrdiener, die im März abgerüsten wären, versehen weiter Dienst, Milizsoldaten werden für den Corona-Einsatz einberufen.

1.4.2020: 3500 Zivildiener mehr

Den Aufruf der Regierung an die ehemaligen Zivildiener, sich von April bis Juni freiwillig für den außerordentlichen Zivildienst zu melden, sind bereitsviele Freiwillige nachgekommen. Zivilidiener, deren Dienst demnächst geendet hätte, müssen den Dienst verlängern. Auch Zivilidiener, die ihren Dienst in den vergangenen fünf Jahren absolviert haben, werden nun um Hilfe ersucht.

Am 1. April 2020 rückten bereits 2000 freiwillige Zivildiener ein, bei 1500 weiteren aktiven Zivildienern verlängert sich der Zivildienst. Die Zivildiener werden bei der Versorgung und Betreuung älterer Menschen sowie bei Kranken- und Rettungseinsätzen eingesetzt.

 

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Hilfspaket von bis zu 38 Milliarden & 15.000 Tests pro Tag

Am 18.3.2020 gab Bundeskanzler Sebastian Kurz bekannt, dass Österreich ein Hilfspaket von bis zu 38 Milliarden Euro zur Bewältigung der Coronavirus-Folgen zur Verfügung stellt. "Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, alles Menschenmögliche zu tun, um massenhafte Arbeitslosigkeit zu verhindern", so der Bundeskanzler. Am 24.3.2020 kündigte Kanzler Kurz bei einer Pressekonferenz den Einsatz von Schnelltests an. Mehr über

  • das Hilfspaket und die 38 Mrd. Euro - hier
  • die Lieferung von Schutzmasken & 15.000 Schnelltests pro Tag - hier

Fotos (c): BKA/Andy Wenzel

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38 Milliarden für die Wirtschaft

2020Maerz16PressestatemantsMassnahmenCoronavirusFotoBKAAndyWenzel

Am 16.3.2020 trafen sich Finanzminister Gernot Blümel, OeNB-Vize-Goeverneur Gottfried Haber, Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann und der Obmann der Bankensparte Andreas Treichl zu einem Pressestatement im Bundekanzleramt, denn zur Zeit erleidet nicht nur österreichs Wirtschaft ein finanzielles Tief, auch an Bankomaten wird dreimal mehr Geld behoben als in normalen Zeiten. Sowohl der Finanzminister, als auch die Banken-Chefs versicherten, dass Österreichs Banken stabil sind und ausreichend Bargeld zur Verfügung steht. Finanzminister Gernot Blümel verspricht vier Milliarden Euro als Hilfe-Maßnahme für Österreichs Wirtschaft.

Von den am 18.3.2020 zugesicherten 38 Milliarden Euro stehen neben dem am 16.3.2020 zugesicherten Vier-Milliarden-Soforthilfepaket, neun Milliarden Euro als Garantien für Kredite bereit, 15 Milliarden Euro sind als Notfallhilfe für Branchen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind vorgesehen und zehn Milliarden werden für Steuerstundungen verwendet.

Ziel der Regierung sei es, alles zu unternehmen, "koste es, was es wolle", um Arbeitslosigkeit und Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen zu vermeiden, versicherte der Bundeskanzler. Die Regierung werde alles unternehmen, damit die österreichische Wirtschaft so gut wie möglich durch diese Krise kommt, betonte Kurz und sagte: "Wir werden die Menschen in unserem Land unterstützen und sicherstellen, dass mögichst viele ihren Arbeitsplatz behalten können."

Finanzminister Gernot Blümel sagte, dass sich Österreich aufgrund der vom Coronavirus ausgelösten Krise in einer Ausnahmesituation befinde. Dies gelte auch in budgetärer Hinsicht. Die Priorität seien nun Maßnahmen, die sicherstellen sollen, dass der Schaden für die österreichische Volkswirtschaft möglichst gering gehalten werden könne, unterstrich Vizekanzler Werner Kogler.

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Schutzmasken & 15.000 Schnelltests pro Tag

09SebastianKurzBundeskanzlerOesterreichFotoBKAAndyWenzelGemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer informierte Bundeskanzler Sebastian Kurz am 24.3.2020 über die Lage zum Coronavirus und kündigte den Einsatz von Schnelltests zur Erkennung des Coronavirus an.

"Neben ausreichend medizinischem Personal, Krankenhausbetten für Ernstfälle und Schutzausrüstung benötigen wir auch die notwendigen Testkapazitäten", so der Bundeskanzler. Es werde hier intensiv an der Beschaffung, Produktion und Logistik gearbeitet. Lieferungen von Schutzmasken, insbesondere aus China, würden stetig eintreffen.

"Neben der Reduktion des sozialen Lebens ist das wichtigste Ziel: testen, testen, testen. Es wird gelingen, die Testkapazitäten auf rund 15.000 pro Tag zu auszubauen. Darüber hinaus werden wir auch auf Schnelltests setzen", betonte Kurz, dass die Schnelltestungen zwar nicht dieselbe Qualität wie reguläre Verfahren hätten, aber es sei die einzige Möglichkeit, um Hunderttausende testen zu können.", betonte Kurz.

 

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Ausflüge, weitere Geschäftsöffnungen und Schwimmbäder

Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wurden etwas gelockert.

Ab 1. Mai 2020:

  • Ende der Ausgangsbeschränkung in Österreich: Unter Einhaltung von einem Meter Abstand ist für Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, ein Treffen von bis zu 10 Menschen wieder möglich. Outdoor-Sportarten, die weitgehend allein und ohne Kontakt im Freien betrieben werden können, sind seit 1. Mai wieder möglich.

Ab 2. Mai 2020:

  • Wirtschaft atmet auf: Geschäfte wie Friseure öffenen ihre Lokale
  • Am 4. Mai beginnt für Maturanten die Schule, am 18. Mai für Volks- und Unterstufenschüler und am 3. Juni für Oberstufen- und Berufsschüler

Ab 15. Mai 2020:

  • Gastronomiebetreibe sperren auf und dürfen von 6 bis 23 Uhr offen halten. Pro Tisch sind vier Erwachsenen mit Kindern erlaubt. Beim Eintritt in das Lokal und beim Gang zur Toilette müssen die Gäste eine Schutzmaske tragen.Reservierungen werden dringend empfohlen, weil keine freie Platzwahl möglich ist.
  • Außenbereiche der Tierparks

Ab 29. Mai 2020:

  • Beherberungsbetrieben dürfen wieder öffnen
  • Touristische Betriebe wie Tierparks oder Indoor-Freizeiteinrichtungen dürfen wieder öffnen, wenn die Einhaltung von einem Meter Mindestabstand zwischen den Besuchern gewährleistet werden kann.
  • Für Indoorbereiche gilt die Pflicht einen Mund-Nasenschutz zu tragen und die Beschränkung von mindestens 10 m2 Raum pro Besucher
  • Schwimmbäder und Freizeitanlagen

 

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  • Infos über Österreich & die Bundeminister - hier