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Militärmusik-Festival St. Poelten: Musiker stuermen Stadion

Dort wo Soldaten zum Angriff blasen, begannen seit jeher die Herzen schneller zu schlagen... Doch dieses Mal wurde nicht gekämpft, nicht angegriffen. Es wurde gefeiert, denn die Militärmusiken Österreichs luden am 6. Juni 2014 zum großen Militärmusikfestival 2014 in die NV Arena nach St. Pölten und die Veranstaltung wurde zum vollen Erfolg. 

Mehr über die Musik, die Kapellen (z.B. die Militärmusiken Salzburg, Tirol  und Garde Wien) und die Bedeutung der Militärmusik - hier. 

 

 

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Fotos / Redaktion (c): Jan Prinz, Valentin Wesely

Militaermusik & oesterreichisches Bundesheer

MinisterFuerLandesverteidigungGeraldKlugFotoJPrinzIn der 7000 Zuschauer fassenden NV-Arena in St. Pölten, der Landeshauptstadt von Niederösterreich kamen österreichische Militärmusikkapellen zur alljährlichen Militärmusikzusammenziehung des österreichischen Bundesheeres zusammen. Unter den Gästen des fast voll besetzten Stadions waren auch der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Mag. Gerald KLUG (rechts im Bild), sowie der Chef des Generalstabes, General Othmar COMMENDA.

Um 19 Uhr marschierten sie  ein, die acht Militärmusikkapellen, die Polizeimusik Niederösterreich, sowie die Waldviertler Grenzlandkapelle der Stadtgemeinde Hardegg.
Nach der Vorstellung jeder Abordnung spielten die Musikkapellen gemeinsam den „Königsmarsch“ von Richard Strauss. Dirigiert wurde diese Darbietung vom Militärmusikchef Oberst Mag. Bernhard HEHER.

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Musik in Bewegung & Ansturm im Stadion

MilitaermusikFestivalFotoJPrinzNach dem Auszug aller Kapellen, war es ruhig im Publikum. Alles wartete auf den Showteil des Abends, der dem Motto „Musik in Bewegung“ in allen Acts gerecht wurde.

Mit Schwung, Dynamik und Präzision begeisterten sie das Publikum. Szenenapplaus belohnte die harte Vorbereitung der Musikanten und war vom Publikum ein klares Zeichen der Freude über die Musik und die dargebrachte Show.

Als aber die Gardemusik gemeinsam mit einer Gardekompanie sowie eier Showexerziergruppe der Garde den Showteil zu beenden schien, erwartete niemand dass es noch spektakulärer werden würde.

„Nach dem Auszug des letzten Showacts glaubte man seinen Augen nicht.“, berichtete ein langjähriger Fan der Militärmusik. Denn plötzlich liefen auf ein Trompetensignal hin alle Musiker, aller Musikkapellen in das Stadion und formierten sich zu einem gewaltigen Showact, welcher den Konzertteil des Abends einleitete.

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"Militaermusikfestvial nicht aufgeben"

MilitaerGeneralstabschefOhtmarCommendaFotoJPrinzHier wurden dann Stücke wie „Verlorene Liab“ oder „Salut Moskau“ präsentiert. Letzteres dirigiert von Oberstleutnant Hannes APFOLTERER, welcher mit seiner Militärmusik Tirol Österreich schon in Moskau musikalisch repräsentierte.
Als es bereits dunkel geworden war, begann aber schließlich der Große Zapfenstreich des österreichischen Bundesheeres. Dirigiert vom Militärmusikchef höchstpersönlich, umrahmt vom Einzug des Ehrenbataillons der Garde, sowie von Fackelträgern der Melker Pioniere.
Er bildete den würdigen Abschluss für den hervorragenden Festtag. des Festtages und verlangte nun auch den letzten Zuhören allen Respekt ab. So war es ein würdiger Abschluss, für ein hervorragendes Fest.


Zum Militärmusikfestival resümierte General Othmar COMMENDA schließlich: „Ich glaube, dass wir das trotz der Sparmaßnahmen nicht aufgeben werden.“ Beifallender Applaus und begeisterte Blicke der Besucher zeigten wie sehr doch die Militärmusik Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist und es auch in Zukunft bleiben sollte.

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