Seefestspiele Mörbisch, das Kulturjuwel

Mit der tollen Anatevka Inszenierung gelang es den Seefestspielen Mörbisch das Publikumsinteresse und die Liebe zu Mörbisch allgemein neu zu entfachen. "Eine Nacht in Venedig" soll diese positive Trendwende bestärken.Im Interview blickt Intendantin Dagmar Schellenberger in das Innenleben von "Eine Nacht in Venedig"  und zeichnet den Weg, der 2015 sowohl treues als auch neues Publikum zu den Seefestspielen bringen soll. Ein Weg, der von Hochkultur sowie von vielen neuen Marketing-Schienen und ungeheurem persönlichen Einsatz, der in Mörbisch lebenden Künstlerin, gezeichnet ist.

SeefestspieleMoerbischIntendantinDagmarSchellenbergerFotoPrinzOnlineMagazinSchnappen

Dagmar Schellenberger, die Intendantin der Seefestspiele Mörbisch (Österreich) im Interview mit Wilhelm Böhm, Online-Magazin SCHNAPPEN.AT:

 

  • Radrundfahrt Start in Mörbisch - hier
  • Seefestspiele am Opernball - hier
  • "Familie fehlt mir" - hier
  • "Seit 60 Jahren das kulturelle Juwel" - hier
  • Bühnen-Spektakel mit Kreuzfahrtschiff - hier
  • Talente fördern & menschliche Chemie - hier
  • Ernsthaftigkeit, Charme & Leichtigkeit - hier
  • Besucherzahlen und Trendwende - hier
  • Operette für ein junges Publikum - hier
  • "Kein Wunder, sondern harte Arbeit" - hier
  • Aktuelles von den Seefestspielen Mörbisch und die Produktion "Viktoria und ihr Husar" in der Festspielsaison 2016 - hier

Fotos / Redaktion: Wilhelm Böhm

 


 

Seefestspiele & die Oesterreich Radrundfahrt 

DagmarSchellenbergerFotoWilhelmBoehmSchellenberger: Die Seefestspiele Mörbisch setzen laufend Impulse, die der ganzen Region zugute kommen. Einer davon ist, dass heuer die Österreich-Radrundfahrt auf der Seefestspiele-Bühne startet und auf der Festspielbühne in Bregenz endet.

SCHNAPPEN.AT: Wie hat sich das ergeben?

Schellenberger: Der Österreichische Radsportverband war auf der Suche nach einer besonderen Location für den Start. Mit uns wurde der entsprechende Partner gefunden, denn es soll die Rundfahrt einfach einmal anders aufgezogen werden. Insofern begeisterte man sich sofort für unser Areal, zumal hier die teilnehmenden Mannschaften auf der Bühne präsentiert werden können und sich der Bogen beim Eingang optimal als Startpunkt eignet.

SCHNAPPEN.AT:  Das ist dann praktisch am 5. Juli  am Vormittag ein eigener Event?

Schellenberger: Genau, wobei es für uns gar nicht so leicht zu bewältigen ist, da dieser Startschuss praktisch zwei Tage vor unserer Generalprobe erfolgt. Aber letztlich ist allen viel daran gelegen, Kultur und Radfahren, sprich zwei wichtigen Standbeinen des Burgenland Tourismus, einen gemeinsamen Auftritt zu ermöglichen.

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Blickpunkt am Kaffeesieder- und am Opernball

SCHNAPPEN.AT: Was hat sich marketingmäßig für 2015 noch ergeben?

Schellenberger: Da bin ich laufend on tour und unter anderem standen die Seefestspiele mit – Einer Nacht in Venedig - auch am Kaffeesieder- und am Opernball im Blickpunkt.

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Zuhaus in Moerbisch, aber die Familie fehlt

SeefestspieleMoerbischIntendanzDagmarSchellenbergerFotoAnnemariePrinzSCHNAPPEN.AT: Sie sind jetzt schon einige Zeit im Burgenland. Fühlen Sie sich als Burgenländerin?

Schellenberger: Ich  bin voll und ganz im Burgenland verankert. Dazu wurde ich mit der Verleihung des Burgenland-Award, einer Dame in Silber, zur Burgenländerin des Jahres 2014 ernannt. Vor einem Vierteljahr habe ich mir in Mörbisch auch ein Haus gekauft. Ich bin also hier mit eigenem Grund und Boden sesshaft geworden und ich liebe den Blick vom Haus über den Neusiedlersee.

SCHNAPPEN.AT: Haben Sie auch Anschluss zur örtlichen Bevölkerung?

Schellenberger: Ja, das ist ganz toll. Wie du in den Wald reinrufst so kommt es auch zurück. Ich gehe auf die Leute zu und suche das Gespräch. So auch mit den Weinbauern. Zu schätzen wusste ich, dass mir viele Mörbischer beim Umzug ins neue Haus ihre Hilfe angeboten haben. Andererseits bin auch ich bei Bällen und Veranstaltungen der örtlichen Vereine unterstützend vor Ort. Die positive Verbindung der Mörbischer Seefestspiele zu den Mörbischern ist mir sehr wichtig. Nichtzuletzt deswegen, spielen bei der heurigen Produktion viele Mörbischer Kinder mit. Es ist wieder ein generelles Miteinander entstanden. Das Einzige, das mir in Mörbisch fehlt ist meine Familie, die noch in Berlin ist, wobei ich jetzt im Herbst zum drittenmal Oma werde. Daher werde ich in Zukunft schon danach trachten, bei jeder Gelegenheit ins Flugzeug zu steigen. Abgesehen davon, bin ich viel auf nationalen und internationalen Tourismusmessen unterwegs. Ich nutze jede Gelegenheit, um an die Öffentlichkeit zu gehen.

SCHNAPPEN.AT: Das heißt, die Aufgaben werden auch in der spielfreien Zeit nicht weniger?

Schellenberger: Im Gegenteil was die Vermarktung und Werbung betrifft, geht es voll dahin und freizeitmäßig waren zuletzt grad mal drei, vier Tage Skifahren dabei. Da wir nicht subventioniert werden und aus eigener Kraft existieren müssen, bedarf es großer Anstrengungen, um alles auf die Beine zu stellen.

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Moerbisch, das kulturelle Juwel

Moerbisch2014PraesentationFotoWilhelmBoehmSCHNAPPEN.AT: Wie sieht es mit der Unterstützung durch die öffentliche Hand aus?

Schellenberger: Bei einer Umwegrentabilität von über 30 Millionen Euro sollte eigentlich mehr möglich sein. Wie auch immer haben wir im Vorjahr bei den Besucherzahlen wieder eine Trendwende ins Positive gschafft, die wir heuer natürlich bestätigen wollen. Es sollte aber allen  im Lande bewusst sein, was für ein kulturelles Juwel man hier in Mörbisch seit nunmehr fast 60 Jahren hat. Das schlägt sich auch in einer ungeheuren Reputation der Spiele im In- und Ausland nieder. Egal ob ich national oder international unterwegs bin, kommen die Leute auf mich zu, um ihre Anerkennung und Verbundenheit zu den Seefestspielen zu betonen. Und meine Aufgabe ist es eben bei allen Messen und Terminen derInstitution ein Gesicht zu geben. Oft komme ich mir vor als wäre ich ein unbezahltes Mitglied des Burgenland Tourismus, da mit meinem Auftreten natürlich  auch immer die gesamte Region und das Burgenland im Mittelpunkt stehen. Von Mörbisch profitieren alle in hohem Ausmaß, denn touristisch ist es natürlich sinnvoll sich als gesamtes Paket mit Neusiedler See, Kulinarik, Naturparks, Wein, Themern usw.zu platzieren.

SCHNAPPEN.AT: Welche Erkenntnisse haben sie aus ihrer bisherigen Zeit im Burgenland gewonnen?

Schellenberger: Es ist nicht immer leicht, alle die in der Region zusammenarbeiten sollten, ins Boot zu bekommen bzw. finanzielle Unterstützungen zu erwirken. In Wahlkampfzeiten ist dies natürlich noch schwerer. Mörbisch soll aber auch nicht von politischen Gegebenheiten abhängig sein. Vorrangig ist es uns, durch tolle und erfolgreiche Produktionen auf eigenen Beinen zu stehen.

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Spektakel! Buehnenbild mit Kreuzfahrtschiff

SeefestspieleMoerbischEineNachtInVenedigBuehnenbildFotoAnnemariePrinzSCHNAPPEN.AT: Wie ist man für 2015 auf – Eine Nacht in Venedig – gekommen?

Schellenberger: Ich wollte das eigentlich schon früher machen und angesichts dessen, dass es nun schon 16 Jahre nicht mehr auf dem Programm stand, war es an der Zeit für dieses tolle Stück, bei dem sich der Neusiedler See so perfekt ins Bühnenbild einbeziehen lässt.. Das Bühnenbild samt Kreuzfahrtschiff ist in der Tat spektakulär. Und mit der Musik von Strauß wird dieser Abend für jeden ein besonderes Erlebnis.

SCHNAPPEN.AT: Werden Sie selbst heuer auch wieder auf der Bühne stehen?

Schellenberger: Eigentlich wollte ich nicht, doch ich habe die Rechnung ohne meinen Regisseur gemacht. Dieser meinte, dass für die Rolle der Barbara, der Frau von Senator Delacquas, nur ich in Frage käme. Daher mache ich gerne wieder mit. Und ich empfinde es gar nicht so als Doppelbelastung, sondern als willkommene Abwechslung zum alltäglichen Geschehen. Durch die Rolle bin ich mitten drin und bekomme am besten die Anliegen aller Beteiligten mit.

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Talente foerdern & passende menschliche Chemie

SCHNAPPEN.AT: Nach welchen Kriterien wurden die Hauptdarsteller besetzt.

Schellenberger: Unterschiedlich. Zum einen sind sehr anspruchsvolle Gesangspartien im Stück. Es müssen aber auch Künstler sein, die ihre Rolle mit schauspielerischen Fähigkeiten sehr gut interpretieren können. Ich möchte dazu auch junge, wirklich hoffungsvolle Talente fördern wie dies bei den beiden Aninas, Annika Gerhards und Elena Puszta, der Fall ist. Das sind Sängerinnen, die vielleicht noch nicht den Namen haben, aber die ich schon länger beobachte und von deren Qualiät ich überzeugt bin. Es waren aber auch Tanzrollen zu vergeben.

DagmarSchellenbergerFotoWilhelmBoehmOnlineMagazinSchnappenAtFür einen der drei Senatoren konnte ich Josi Prokopetz gewinnen, der uns auch tolle Texte machte. Auch das Urgestein Heinz Zednik ist zusammen mit Ernst-Dieter Suttheimer einer der drei Quatschköpfe, sprich Senatoren, die wie bei der Muppetsshow die Köpfe zusammenstecken und sich über alles mögliche auslassen.

Als Reminiszenz an den Festspielgründer, Herbert Alsen, wird auch seine Tochter, Marina nochmal eine kleine Rolle spielen aber auch Verena Scheitz, die von der Musicalseite kommt und vom ORF her bekannt ist, ist mit von der Partie.

SCHNAPPEN.AT: Die Darsteller kommen also aus den verschiedensten Bereichen?

Schellenberger: Das stimmt und ich denke diese unterschiedlichen Zugänge stellen eine spannende Mischung dar, wobei uns mit den Besetzungen von Herbert Lippert und Michael Heim für die Rolle des Kapitäns oder Mirko Roschkowski und Richard Samek als I Offizier sowie Verena Barth-Jurca und Barbara Pöltl für die Ciboletta aber auch mit Roman Martin und Jeffrey Treganza für den Pappacoda ganz hervorragende Künstler zur Verfügung stehen.

SCHNAPPEN.AT: Das heißt, Sie beobachten unentwegt Leute, die einmal für Mörbisch in Frage kämen?

Schellenberger: Ich habe schon lange im Kopf, wer für welche Rolle in Frage kommt und checke auch, wann jemand verfügbar ist. Als Sängerin habe ich natürlich gute Kontakte in der Branche, wenngleich eine Operette schwieriger zu besetzen ist wie eine Oper.  Die Anforderungen an den Künstler sind höher.

Wichtig ist mir aber auch, dass die menschliche Chemie zwischen den Darstellern passt. Es müssen sich alle wohlfühlen. Wer einmal in Mörbisch war, kommt gerne wieder oder empfiehlt Mörbisch an Kollegen weiter, was uns letztlich wieder die Besetzung erleichtert. Das Casting ist also geprägt von Erfahrung, Information und viel reisen, denn ich schaue mir viele Vorstellungen an, in denen ich Leute beobachte.Viele Talente kenne ich auch von meiner Unterrichtstätigkeit an der Universität. Ich verfolge diese und deren Entwicklung auf ihren weiteren Wegen.

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"Ernsthaftigkeit, Charme und spielerische Leichtigkeit"

SeefestspieleMoerbischFotoAnnemariePrinzOnlineMagazinSchnappenAtSCHNAPPEN.AT: Was ist es, was den Gesang in der Operette so schwierig macht?

Schellenberger: Es ist der große Umfang. Man hat sowohl die Tiefen als auch die Höhen drinnen und muss von der musikalischen Farbenvielfalt viel rüberbringen. Bei aller Ernsthaftigkeit sind auch Charme und die spielerische Leichtigkeit zu transportieren. Reine Opernsänger sind da oft nicht flexibel genug, um dieses Spiel mit der Stimme zu bewältigen. In der Operette hat man oft drei vier Partien zu bewältigen und zwar vom Leichten bis hin zum Dramatischen. Das war auch für mich die Herausforderung mich der Operette zu widmen. Ich wollte nie wie in der Oper auf ein paar Partien reduziert und fixiert sein. Wodurch ich dann auch zu Rollen in den verschiedensten Bereichen von Operette bis Musical und vieles mehr kam.

SCHNAPPEN.AT: Was sind nun die Herausforderungen bei – Einer Nacht in Venedig?

Schellenberger: Zum einen sind es die wunderschönen Melodien, die jeder mitsummen und mitsingen kann. Zum anderen gilt es das Stück in seiner Zeit zu belassen und doch auch über Masken und und flexible Rollenauslegung den Bezug zu Heute herzustellen. Diese Gradwanderung zwischen Tradtition und Gegenwart ist ein besondererer Reiz. Es gibt viele Aspekte die heute genauso aktuell sind wie vor 200 Jahren. Dazu kommen die wunderschönen Kostüme und ausgiebige Ballettszenen sowie sehr viel Humor. Das Textbuch ist gespickt mit Pointen, Verwandlungen und neuen Herangehensweisen auf höchstem Niveau der Unterhaltsamkeit. Es soll sich jeder auch ein bischen in einem Stück finden, während vom sängerischen Anspruch alles drinnen ist bis zum fast opernhaften Gesang.

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Besucherzahlen: Trendwende und Fremdveranstaltungen

AnatevkaMitteDagmarSchellenbergerFotoPrinzOnlineMagazinSCHNAPPENSCHNAPPEN.AT: Im Vorjahr wurde beim Publikumsbesuch die Trendwende geschafft. Kann man das in Hinsicht 2015 in Zahlen ausdrücken?

Schellenberger: Ich möchte eine gewisse Stabilität reinbringen. Es soll keine allzu großen Schwankungen geben. Wenn man also im Vorjahr 127.000 Besucher hatte, so sollten wir heuer die 140.000 anstreben. Auch die drei Abende auf der kleinen Spielstätte sollen noch besser angenommen werden. Dort kann man Josi Prokopetz mit seinem neuen Programm sehen sowie die Stehauf Mandl´n und auch Verena Scheitz die ebenfalls ihr neues Programm präsentiert. Zusätzlich haben wir heuer in Mörbisch das große Blasmusikfestival. Dazu gibt es dann noch eine Reihe von anderen Veranstaltern die die Seebühne nützen und auch Leute nach Mörbisch locken, die sonst hier eher nicht herkämen.

SCHNAPPEN.AT: Findet man über die externe Schiene auch den Kontakt zum jüngeren Publikum?

Schellenberger: Es waren überraschender Weise auch bei der tiefer gehenden Anatevka-Aufführung im Vorjahr schon viele Kinder und Jugendliche da. Eine gewisse Anzeihungskraft für die Jungen scheint gegegben zu sein, wenngleich natürlich die ältere Generation unser Stammpublikum ist. Aber unser Gesamtpaket nimmt den Jungen die Schwellenangst. Es ist ein open air Event und man kann es mit einem ganzen Tag am Neusiedler See verbinden. Viele sind auch per Rad in den Naturparks unterwegs und lassen den Abend bei uns ausklingen.

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Operette fuer ein junges Publikum?

SCHNAPPEN.AT: Kann man Operette an sich einem jungen Publikum vermitteln?

DagmarSchellenbergerAlsAnatevkaFotoAnnemariePrinzSchellenberger: Das kann man sehr wohl, wenn man zu einem entsprechenden Bühnenbild eine frische Inszenierung hat und den Bogen zu heute spannt. Es darf auch unter der Wahrung der Tradition niemals langweilig werden. Gut angenommen werden auch unsere Backstage Führungen. Da wollen auch die Jungen wissen, was sich eigentlich bei so einer großen Produktion hinter den Kulissen  tut. Daher ist der Andrang ist wirklich sehr groß. Auch alle möglichen Schultypen lassen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. So waren im Vorjahr über mehrere Tage einige tausend Kids von der Pädagogischen Hochschule bei uns. Auch hunderte Kinder der Singinitiative Kiddy Kids waren zu Gast bei uns. Das war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Abgesehen davon, suche ich generell möglichst viel persönlichen Kontakt zum Publikum. Es soll sich auch jeder persönlich angesprochen fühlen.

SCHNAPPEN.AT: Wie wird Ihr täglicher Ablauf bis zum Sommer ausschauen?

Schellenberger: Bunt. Sehr bunt. Es ist sehr viel Öffentlichkeitsarbeit angesagt. Neben den diversen Messen stehe ich auch mit Einladungen zu Vortägen und vielem mehr immer wieder in der Öffentlichkeit. Ich nehme jede Gelegenheit wahr, um uns überall authentisch zu vertreten. Auch jede Menge Medienarbeit auf nationaler und internationaler Ebene ist angesagt. Dadurch wird über die gesamte Region berichtet, wobei auch der regionale Wein eine große Rolle spielt, zumal die Winzer auch zu unseren Kooperationspartnern gehören.

Mein Tagesablauf ist aufgeteilt in einen administrativen Teil, der bei rund 600 Leuten die hier wirken, nicht so klein ist. Aber auch die Finanzen sind zusammen mit meinem Geschäftsführer Dietmar Posteiner ständig im Auge zu behalten, um aus den vorhandenen Mitteln das Optimum herauszuholen.

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Kein Wunder, sondern harte Arbeit

SchellenbergerDagmarIntendantinSeefestspieleMoerbischFotoBoehmSCHNAPPEN.AT: Findet man noch Sponsoren?

Schellenberger: Ja, schon. So ist es mir gelungen unseren Hauptsponsor Autohaus Keusch ins Boot zu kriegen und über den Verein des Freundeskreis der Seefestspiele Mörbisch soll es weitere gezielte, projektorientierte Unterstützung geben.

SCHNAPPEN.AT: Können Sie das neue Haus in Mörbisch genießen, wenn Sie ständig auf Achse sind?

Schellenberger: Ja, schon. Ich genieße es jeden Tag, wenn ich nach Hause komme. Der Blick über den See hinweg ist nicht mit Gold auf zu wiegen. Aber in nächster Zeit bin ich sehr viel unterwegs. Zum Teil auch für Gesangengagements wie zuletzt bei den Osterkonzerten in Salzburg, wo ich natürlich auch den Werbefaktor für Mörbisch darstelle.

SCHNAPPEN.AT: Angesichts der großen Konkurrenz in ganz Österreich, ist es schon fast ein Wunder, dass Mörbisch so gut bestehen kann oder?

Schellenberger: Es ist kein Wunder, sondern einfach harte Arbeit. Man muss immer etwas besonderes bieten und zusammen mit meinem tollen, sehr vertrautem Team gelingt das in Mörbisch vorzüglich. 

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