Der Vogelhändler bei den Seefestspielen 2017 in Mörbisch

Die Seefestspiele Mörbisch präsentierten am 24. April 2017 im Theatermuseum im Palais Lobkowitz in Wien (Österreich) mit dem "Vogelhändler" von Carl Zeller das Programm für die bevorstehende Festspielsaison am Neusiedlersee im Burgenland. "Die Christl von der Post" und "Adam, der Vogelhändler" werden beim 60-Jahr-Jubiläum der Seefestspiele Mörbisch mit Operetten-Klassikern wie "Grüß enk Gott, alle miteinander" und "Schenkt man sich Rosen in Tirol" die Operettenliebhaber begeistern. Mehr über

  • das 60-Jahr-Jubiläum in Mörbisch - hier
  • die Stars, die Mörbisch mitgeprägt haben - hier
  • Landesrat Bieler und Landesrätin Eisenkopf über Mörbisch - hier
  • einen kurzen Musikausschnitt von
    • "Schenkt man sich Rosen in Tirol" - hier
    • "Ich bin der Prodekan" - hier
  • ein Gewinnspiel mit Kartenverlosung - hier
  • Seefestspiele Mörbisch 2017: Vorstellung auf der Seebühne - hier

 

Fotos / Redaktion (c): Böhm, Prinz, SCHNAPPEN.AT

 

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 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch

Zum dritten Mal steht in der Geschichte der Seefestspiele in Mörbisch am Neusiedlersee "der Vogelhändler" von Carl Zeller am Programm. Zuletzt wurde das Stück 2008 aufgeführt.

Operette mit mehr Revue

2017VogelhaendlerAxelKoehlerRegisseurSeefestspieleMoerbischFotoPrinzSCHNAPPENatAxel Köhler aus Deutschland, Regisseur der Seefestspiele Mörbisch 2017: "Ich halte mich für einen sehr humorvollen Menschen und ich weiß, dass es Gerüchte gibt, dass der österreichische und der deutsche Humor nicht immer übereinstimmen. Aber ich verspreche, ich werde diesbezüglich viel zur Völkerverständigung tun."

Köhler, der in der Mörbischer Vogelhändler-Produktion auf das Ballett setzt, über die Inszenierung: "Wir haben uns überlegt, dass wir diese Operette mehr von der Revue her bringen. Es geht um Dinge wie die Liebe, die Sehnsucht nach der einzigen Liebe fürs Leben. Es geht um Eitelkeit, vorzüglich die männliche Eitelkeit. Es geht um Korruption und es geht um das Preisgeben und das Lächerlichmachen dieser negativen Eigenschaften."

 

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Jeden Abend ein Star auf der Bühne

Intendantin Dagmar Schellenberger kündigt für die Saison auch besondere 60-Jahres-Feiern an: "An jedem Abend werden ein bis zwei Stargäste, die Mörbisch-Geschichte geschrieben haben, auf der Bühne zu erleben sein."

Die jeweiligen Stars werden nach einem Interview auf der Bühne während der Pause dem Publikum für Fotos und Gespräche zur Verfügung stehen.

Einige der Stars, die 60 Jahre Seefestspiele mitgeprägt haben zu Gast in Mörbisch:

  • 08.7.17: Mirko Roschkowski
  • 14.7.17: Guggi Löwinger, Gerhard Ernst
  • 15.7.17: Adolf Dallapozza, Susanne Kirnbauer-Bundy
  • 20.7.17: Sona Ghazarian, Heinz Zednik
  • 21.7.17: Ulrike Steinsky, Herbert Lippert
  • 22.7.17: Helga Papouschek, Kurt Schreibmayer
  • 27.7.17: Gabi Bischof, Sandor Nemeth
  • 29.7.17: Sigrid Martikke
  • 03.8.17: Alexandra Reinprecht
  • 10.8.17: Verena Scheitz
  • 11.8.17: Natalia Ushakova
  • 14.8.17: Joesi Prokopetz, Andreas Steppan
  • 17.8.17: Gründungschor der Seefestspiele Mörbisch 
  • 18.8.17: Dagmar Koller
  • 19.8.17: Gabriele Rossmanith

 

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Bieler über die Geschichte und die Intendanten

2017SeefestspieleMoerbischFotoPrinzSCHNAPPENatLandesrat und Präsident der Seefestspiele Mörbisch Helmut Bieler über das 60-Jahr-Jubiläum in Mörbisch: "1956 sind die Piloten in den See geschlagen worden und 1957 wurde mit dem Zigeunerbaron die erste Produktion aufgeführt. 1959 mussten wir bereits vergrößern."

Bieler über die Intendanten der Seefestspiele: "Herbert Alsen war von 1957 bis 1978 der erste Intendant, ihm folgte Fred Liewehr, Franziska Schurli, eine Gruppe der Theater GmbH und Prof. Rudolf Buczolich. 1992 hat Harald Serafin Mörbisch übernommen und das war gleichzeitig auch die wirtschaftlich beste Zeit."

"2013 hat Dagmar Schellenberger die Intendanz übernommen. Wir haben einen neuen Orchester- und Chorsaal bekommen, was die Qualität wiederum gesteigert hat. Und, wir haben 5000 Quadratmeter des Festspielgeländes überdacht und können damit alle Besucher kurzfristig unterbringen", so der Präsident der Seefestspiele.

Bieler über die Zukunft in Mörbisch: "Wir versuchen Mörbisch als den idealen Standort für die Operette nach Wiener Art weiter zu etablieren. Bei uns wird Operette so gespielt, wie es das Publikum liebt.

Landesrätin Astrid Eisenkopf über die wirtschaftliche Bedeutung der Seefestspiele Mörbisch, die eine Umwegrentabilität von 32 Millionen Euro jährlich haben, über 400 Mitarbeiter während der Festspielsaison beschäftigt und über ein Gesamtbudget von 8,5 Millionen Euro verfügen: "Mit den rund 100.000 Besuchern sind die Seefestspiele neben dem Nova Rock Festival zu einem der größten Veranstaltungen und Tourismusmagneten in Österreich. Mörbisch ist eine ganz hervorragende Mischung aus Landschaft, Kulinarik und Lebensfreude. Es ist ein Gesamterlebnis für jung und alt. Seit der ersten Stunde wurde hier Pionierarbeit geleistet."

 

 

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Schenkt man sich Rosen in Tirol

 Das Vogelhändler-Ensemble der Seefestspiele Mörbisch singt "Schenkt man sich Rosen in Tirol"

 

 

 

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Musikausschnitt: "Ich bin der Prodekan"

Würmchen spielt Gerhard Ernst und in die Rolle von Süffle schlüpft Wolfgang Dosch.

 

 

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  • Aktuelles von den Seefestspielen Moerbisch, Burgenland - hier.
  • 2016 auf der Seefestspielbühne in Mörbisch: "Viktoria & ihr Husar" - hier
  • 2015 in Mörbisch:  "Eine Nacht in Venedig", der Operettenklassiker von Johann Strauss - hier.
  • 2014 bei den Seefestspielen Mörbisch: "Anatevka - hier
  • 2013: Premiere von "der Bettelstudent" von Carl Millöcker - hier
  • 2012: "Die Fledermaus" auf der Seebühne in Mörbisch - hier
  • Infos über die Seefestspielbühne in Mörbisch, Burgenland (Österreich, Europa) - hier
  • Infos über das weltgrößte Operettenfestival auf der Seebühne in Mörbisch und die Intendanz - hier.
  • Mehr über aktuelle Veranstaltungen in Österreich - hier.